Außengastronomie: Kosten sind bezahlbar

von Thomas Bender - ALTENA - Einen Platz an der Sonne gönnt in Altena etwa eine Hand voll Gastronomen ihrer Kunden – sie nutzen am Markaner, an der Mittleren Brücke und an der Freiheitstraße einen Teil des Gehweges, um ihre Kunden zu bewirten.

Dafür hält die Stadt als Eigentümerin der Flächen die Hand weit offen: Zwei Euro pro Monat und Quadratmeter kostet diese „Sondernutzung“ – übers Sommerhalbjahr gesehen macht das bei 25 Quadratmetern stolze 250 Euro. Im Vergleich ist das einigermaßen moderat: In Bonn werden für eine solche Fläche 1250 Euro fällig, Düsseldorf verlangt 831,25 Euro, in der Touristenmetropole Köln werden 787,50 Euro berechnet und in Münster 590 Euro. Das geht aus einem Gebührenvergleich des „Bund der Steuerzahler“ hervor. Der weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Straßencafés und derlei mehr durchaus im öffentlichen Interesse liegen: Sie steigern die Attraktivität der Innenstädte – „von vielen Städten wird das ausdrücklich begrüßt“.

Das sieht man auch in Altena so und freut sich über die ersten, aber noch unverbindlichen Anfragen für Straßencafés an der neuen Lennepromenade. Dort ist Außengastronomie ausdrücklich erwünscht, beim Bau wurden an drei Stellen extra Strom, Wasser und ein Kanalanschluss verlegt. Eine Vergabe der Flächen mache aber erst dann Sinn, wenn die Promenade nach dem für nächstes Jahr geplanten Bau der in die Lenne ragenden Terrassen komplett sei. Das sagte gestern der städtische Fachbereichsleiter Willi Beckmerhagen, in dessen Zuständigkeitsbereich die Sondernutzung fällt. Bei der Festsetzung der Gebühren orientiere sich die Stadt an den Vergleichwerten anderer Kommunen und an Empfehlungen des Städte- und Gemeindebundes, erklärte er

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