Wacholderbrücke: Abriss kommende Woche

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Gut zu erkennen: Die linke Ufermauer ist bereits fertig – rechts am Bildrand: Hier wird der Boden für die Errichtung der neuen Stützmauer an der Rahmeder Straße ausgehoben. ▪

ALTENA ▪ Für Diplom-Ingenieur Sebastian Jülich aus der Bauabteilung der Stadtverwaltung läuft in Sachen Sanierung Wacholderbrücke „bis jetzt alles rund“ und absolut ohne Komplikationen.

Das sagte der Baufachmann am Donnerstag auf Anfrage. Obwohl der strenge Winter und der außergewöhnliche lange Frost dafür gesorgt haben, dass die Arbeiten in der Rahmede teilweise ruhen mussten. „Wir haben aber nur ein paar Tage Zeitrückstand“, bilanziert Jülich und kündigt an: „Die alte Brücke wird deshalb ganz sicher zu Beginn der kommenden Woche abgerissen.“

Das ganze Areal gleicht zurzeit einer Großbaustelle. Es wird ein- und ausgeschalt und schon mit bloßem Auge ist zu erkennen, was bereits passiert ist. Etwa die Fertigstellung des Bereiches „Oberwasser“ – also des Gebietes zwischen alter Brücke und der angrenzenden Firma. Dort ist sogar das Bachbett schon neu ausgegossen und für das Gewässer hergerichtet. „An dieser Stelle ist auch die Ufermauer bereits fertig gegossen“, so Jülich. Gestern liefen die Ausschachtungsarbeiten Richtung Rahmedestraße auf Hochtouren. Auch hier wird bekanntlich eine neue, stattliche Stützmauer eingezogen. Bleibt das Wetter weiter offen, rücken die Betonmischer ebenfalls zum Wochenbeginn an.

Außergewöhnliche Probleme haben sich bisher für die bauausführende Firma nicht ergeben. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Sanierung im gesteckten Kosten- und Zeitrahmen bleibt. Die Stadt Altena geht davon aus, dass etwa Mitte/Ende August die neue Brücke frei gegeben wird. Die entsprechenden Umleitungen werden inzwischen von allen Beteiligten gut angenommen und akzeptiert. ▪ Johannes Bonnekoh

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