Aussagen des Aufsichtsrates für Hollstein „eher nebulös“

ALTENA - Mit vorsichtiger Zurückhaltung hat Dr. Andreas Hollstein vom Aktionsbündnis „Rettet das Altenaer Krankenhaus“ am Mittwoch die jüngste Stellungnahme des Aufsichtsrates kommentiert.

Zwar handele es sich um einen ersten Schritt in die richtige Richtung, sagte er – es blieben aber noch viele Fragen offen. Und: „Ich hätte mir deutlich mehr gewünscht“. Die Frage, wie es jetzt weitergehe, sei „eher nebulös“ beantwortet worden. „Es bleibt jetzt abzuwarten, wie diese Ankündigungen mit Leben erfüllt werden sollen“, sagte der Bürgermeister und hofft hier auf weitere und vor allem weitergehende Erklärungen des Trägers – „ich möchte wissen, was sich hinter den einzelnen Sachen verbirgt“.

Der Krankenhaus-Aufsichtsrat hatte am Dienstagabend angekündigt, einerseits seine Öffentlichkeitsarbeit nachhaltig verbessern zu wollen. Andererseits will er einen „Krisenausschuss“ bilden, in dem auch mit externer Hilfe nach Lösungmöglichkeiten gesucht werden soll – durch Änderungen in der Krankenhausfinanzierung erwartet das Haus im laufenden Jahr ein Defizit von über einer Mio. Euro.

Dass mit Dr. Heinrich-Walter Greuel aus Wattenscheid ein neues Aufsichtsratsmitglied berufen wurde, begrüßt Hollstein: „Endlich wird ein Experte hinzugezogen“. Der Arzt leitet in Wattenscheid ein Krankenhaus mit deutlichem geriatrischen Schwerpunkt, das aber trotzdem auch der Akutversorgung aller kranken Menschen dient. ▪ ben.-

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