Spielen mit Alltagsdingen

Christiane Frebel vom Familienbüro der Caritas war über die Resonanz sehr erfreut. „Es spricht sich rum“, freute sie sich.

ALTENA - Wenn Mama oder Papa in der Küche mit Bürste, Schwamm, Küchenrolle oder auch einer einfachen Kaffeedose hantieren, staunen Kleinkinder im Alter von bis zu drei Jahren oft nicht schlecht. Ein „will ich auch machen!“, ist dann nicht selten zu hören.

Da knüpft eine Idee von Christina Faßmann, Erzieherin in der KiTa St. Matthäus und Christiane Frebel vom Familienbüro der Caritas, an. Beide Frauen hoben die Idee des „Spielens mit Alltagsmaterialien“ aus der Taufe.

Gestern fand bereits die dritte Veranstaltung dieser Art in der Kita an der Lindenstraße statt. Und die Zahl der Anmeldungen gab Faßmann und Frebel recht.

Erstmals hatte eine Mutter, die erst kürzlich mit ihrer Familie nach Altena gezogen ist, den Weg über unsere Zeitung und die Homepage des Familienbüros zur Gruppe gefunden. „Das freut uns sehr“, sagte Christiane Frebel, die sich damit ein wenig in der Arbeit bestätigt sah.

„Unser tägliches Umfeld entpuppt sich als wahre Fundgrube für Spielideen. Es muss eben nicht immer nur teures Spielzeug sein“, erläuterte das ausführende Team. Und so standen auf Tischen, lagen auf der Fensterbank oder dem Boden Dinge wie Kistchen, Dosen, Schwämme, Zeitungen, Papierrollen, Klammern, Schläuche oder leere Flaschen.

Die galt es zum Beispiel zu füllen, um sie als Rassel zu gebrauchen oder Bierdeckel zu Ufos umzubauen, damit sie anschließend durch den Raum schweben konnten.

„Wichtig ist, die Fantasie und die Kreativität der Kinder zu fördern“, so Faßmann und Frebel. „Wenn man sieht, wie unbekümmert die Kleinen an die Sachen herangehen, macht schon das Zusehen Freude“, sagten sie.

Natürlich wurde gestern niemand überfordert. Aber etwa zwei, drei Angebote testeten die kleinen Zwerge schon. Erstmals war gestern kein Vater in der Runde. Doch die Mamas ließen es sich nicht nehmen, auch ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und den Mädchen und Jungen den ein oder anderen Kreativ-Tipp zu geben.

Gespielt wurde im Kindergarten, obwohl das Wetter - apriluntypisch für diese Zeit - auch ein stressfreies Tummeln im Freien erlaubt hätte. Aber alles kann man eben nicht vorhersehen.

Manche Mama nahm als Tipp mit, jetzt beispielsweise Papierrollen oder Dosen nicht einfach zu entsorgen. „Damit spielen wir jetzt öfter“, hieß es oft.

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