Aufzugsgegner wollen Iserlohner Tor nachbauen

ALTENA ▪ Wilfried Bracht und Michael Busch von Altena innovativ haben soeben ihre Vorstellungen zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt vorgestellt. Sie bestehen im Wesentlichen aus drei Punkten:

- Am Markaner soll das Haus Lennestraße 2 (ehemals Blumen Kalf) abgerissen werden. Auf der dadurch entstehenden Freifläche soll ein Nachbau des Iserlohner Tors errichtet werden, außerdem wollen die Burgaufzugsgegner dort eine Außengastronmie einrichten.

- Das ehemalige Möbelhaus Hinne und das Übergangswohnheim sollen abgerissen werden. Hier soll nach Vorstellung der Gruppe um Wilfried Bracht das viel zitierte Krämerdorf entstehen. Ihre Pläne zeigen eine Häuserzeile mit sechs neuen Ladenlokalen, hinzu käme ein großer Gastronomebereich. Das gesamte Areal soll mit einem Glasdach vor der Witterung geschützt werden.

- Am Langen Kamp will die Gruppe den Zugang zur Innenstadt optimieren. Dazu soll über die Zufahrt zu den Parkhäusern ein moderner Torbogen errichtet werden. In Richtung Innenstadt geht‘s dann durchs heutige Calvinhaus, das modernisiert werden und Kiosk, Stadtinformation und Toilettenanlage aufnehmen soll.

Keine Aussage macht das Alternativ-Konzept zur besseren Erreichbarkeit der Burg – dieses Thema sei nachrangig, im Mittelpunkt müsse die Attraktivitätssteigerung der Innenstadt stehen, sagte Bracht. Nach seiner Wahrnehmung ist immer noch die überwiegende Mehrheit der Altenaer gegen den Aufzug.

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