Eventaufzug: Der Countdown läuft

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Aus einem Guss: Eine Pflasterung aus schickem Granitstein zieht sich bald vom Vorplatz bis in Innere des Empfangsgebäudes.

Altena -  Noch neun Wochen. Klingt vielleicht nach viel, ist es aber nicht. Der Countdown zur Eröffnung des Burgaufzugs läuft, die zahlreichen am Bau beteiligten Firmen biegen mit ihren aktuellen Gewerken langsam auf die Zielgerade ein.

Bis auf einen einzigen Auftrag (Tischlerarbeiten für das Kassenhaus) sind alle Teile des Erlebnisaufzuges jetzt vergeben – „und alle Firmen sind dran“, berichtet Stadtplaner Roland Balkenhol, der als Vertreter des Bauherren das Projekt unter seinen Fittichen hat. Es gibt zweifellos noch eine ganze Menge zu tun. Was es nicht gibt, ist „Luft“. „Ich sage das seit Wochen: Wenn vorne der Minister seine Rede zur Eröffnung des Aufzugs hält, wird hinten der letzte Handwerker evakuiert.“ Das scheint ungeschriebenes Gesetz einer großen Baustelle zu sein. „Wenn wir drei Wochen mehr Zeit hätten, wäre es nicht anders“, meint Roland Balkenhol.

Immer mehr nimmt das Leuchtturmprojekt Formen an. Erst gestern ist der Kies für das Dach des Torhauses an Ort und Stelle gebracht worden. Im Inneren sind Mitarbeiter des Straßen- und Landschaftsbauers Benning aus Münster dabei, einen ersten finalen Zustand herzustellen. Mit Granitpflaster, das den Bodenbelag im Empfangsgebäudes bilden wird. Durchgängig wird es später vom Vorplatz ins Gebäude und bis an den Stollen heran führen.

Ein anderer wichtiger Bauabschnitt beginnt in der nächsten Woche – dann kommt der Estrich für den Stollen. Dies ist insofern ein Einschnitt, als dann während der Trocknungszeit am eigentlichen Weg zum Warteraum vor dem Aufzug nicht gearbeitet werden kann. „Deshalb ist auch jetzt eine Menge los“, sagt der Stadtplaner mit Blick auf das emsige Geschehen. Der Estrich wird zunächst in die Sanitärräume aufgebracht, dann geht es im Stollen weiter.

Außen laufen auf dem Gerüst unterdessen die Vorbereitungen zur Anbringung der Fassade aus Corteen-Stahl. Davon zeugen Montageschienen. Am Montag wird zudem mit dem Verlegen der Versorgungsleitungen (Gas, Strom, Wasser) für das Gebäude begonnen.

- von Thomas Keim

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