Aufzug zur Burg Altena: „Finanzierung ist fix“

ALTENA - Der Kreistag hat sich gestern für den Aufzug zur Burg Altena ausgesprochen. Mit fünf Prozent wird sich der Märkische Kreis also an der Finanzierung des 5,7 Millionen Euro teuren Projektes beteiligen. Das berichtete CDU-Fraktionschef Uwe Scholz während der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung – er hatte diese Nachricht im Ratssaal per Handy bekommen. „Damit ist die Finanzierung fix“, so Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein.

Er sei jetzt noch zuversichtlicher, dass das Projekt den 3. Regionale-Stern erhält, meinte Hollstein. Denn auch der städtische Anteil von 285 000 Euro sei gesichert, und zwar durch einen Sponsor. Dessen Namen nannte er aber nicht. Der Bürgermeister berichtete weiter, dass der Förderantrag an das Land jetzt im Wirtschaftsministerium läge. Denn das klare Ziel des Burgaufzugs sei ein wirtschaftliches Plus für die Stadt. Das Projekt werde Auswirkungen auf den Tourismus haben und auf den Einzelhandel. Das sei durch das Fraunhofer-Gutachten ebenso belegt wie durch ein zweites eines Bonner Tourismusbüros: „Wenn der Aufzug kommt, dann kommen mehr Touristen nach Altena.“

Eine weitere positive Nachricht war diese: „Am Dienstag um 15 Uhr wird der Lenneuferstraßenumbau sein Ende haben“, verkündete Hollstein. Damit könne das Projekt „Lennepromenade“ zwei Wochen früher als geplant abgeschlossen werden. „Wie so oft waren auch hier die Altenaer Unkenrufe nicht angebracht“, freute sich der Bürgermeister über die gute geleistete Arbeit. Die Stadt habe ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, denn „es war eine starke Beeinträchtigung für die Einzelhändler, doch am Ende wird es auch eine nachhaltige Wirkung für sie haben“, so Hollstein.

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