Auftrag für den Bau der Brücke zum Lennepark vergeben

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Hier geht es demnächst zum Park-and-Ride-Parkplatz. Für den gibt es bereits Pläne. Wie es ansonsten aussehen soll im zukünftigen Lennepark, das steht in den Sternen.

Altena - Der Rat hat am Montagabend in nicht öffentlicher Sitzung den Auftrag für den Bau der Fußgängerbrücke vom Markaner zum Bahnhof vergeben. Sie soll 1,2 Millionen Euro kosten und im März fertig sein.

Im ersten Anlauf scheiterte die Auftragsvergabe am Geld. Grund dafür: Die Planer hatten Hochwasserschutzmaßnahmen für die Baustelle vorgesehen, die für eine Sommer-Baustelle gar nicht nötig waren. Deshalb wurde noch einmal ausgeschrieben. 

Jetzt wird doch im Winter gebaut – trotzdem glaubt die Verwaltung, dass Hochwasser kein Problem werden wird. Der Auftrag wurde nämlich in zwei Lose aufgeteilt. Den Anfang macht der Betonbauer, der für die Gründung der Brücke verantwortlich ist und dafür auch Bohrpfähle setzen wird. 

Endmontage auf der Baustelle

Das wird im Laufe des Sommers passieren. Gleichzeitig geht der Stahlbauer in seiner Werkstatt daran, den Brückenkörper vorzufertigen. Er wird dann in mehrere Teile zerlegt angeliefert, nur die Endmontage muss auf der Baustelle erfolgen. Sie kann vom Hochwasser nicht nennenswert behindert werden. 

Wie es nach Fertigstellung der Brücke am so genannten Lennepark weitergeht, ist nur im Ansatz klar. Zwischen Bahngleisen und Lenne sollen Park-and-ride-Parkplätze für Pendler entstehen, die über den heutigen Schrottplatz zu erreichen sein werden. Den hat die Stadt inzwischen gekauft, feilt aber noch an der Anbidung an die B 236, die in Höhe der Eisenbahnbrücke erfolgen muss, was aber nicht unproblematisch ist. 

Weitere Gestaltung des Lenneparks offen

Für die Park-and-ride-Parkplätze existieren recht konkrete Pläne, Aufträge sind aber noch nicht vergeben, Offen ist noch die weitere Gestaltung des Lenneparks. Unter anderem solle dort ein Spielplatz entstehen, für den sogar schon Geld da ist. Es kommt von jenem Niederländer, der die Lok Carl kaufte und liegt auf einem Sonderkonto. 

Das SPD-Ratsmitglied Matthias Bergfeld nutzte die Ratssitzung, um sich nach dem Stand weiterer Zusagen zu erkundigen, die der Käufer gemacht hat – unter anderem soll am Kleinbahntunnel an der Steinernen Brücke eine Silhouette der KAE-Lok den Eindruck erwecken, Carl dampfe gerade aus dem Tunnel. Hier sei ein Problem aufgetaucht, berichtete Bürgermeister Andreas Hollstein am Montag: Keiner weiß, wem der Tunnel eigentlich gehört.

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