Aufräumen nach dem großen Mittelalterfest

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Aufräumen nach dem Fest: Das Team vom Baubetriebshof leistete Schwerstarbeit.

ALTENA - Ohne die fleißigen Hände der Mitarbeiter des Baubetriebshofs würde die Stadt nach dem Mittelaltermarkt in wahrlich mittelalterliche Verhältnisse zurückfallen: Sand, Scherben, Spanferkelreste und Stroh mischen sich bei dieser Gelegenheit mit den Hinterlassenschaften von Hunden, Pferden, Kamelen und Babys.

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Die kleinsten Gäste müssen zwar ihr Beinchen nicht am Zaunpfahl heben, doch zählen volle Windeln zu den häufigen Fundstücken, wenn der Baubetriebshof nach dem Fest zum Aufräumen ausrückt. Mancher zusätzlich aufgestellter Mülleimer ist in Windeseile überfüllt, andere werden gar nicht wahrgenommen: „Es landet bei so einer Großveranstaltung immer viel Müll auf der Straße“, weiß Dirk König. Als Gärtner in erster Linie für die Pflege der öffentlichen Grünanlagen zuständig, packt er jedesMal auch beim großen Aufräumen mit an. Auch aus den von ihm gepflegten Büschen wird mancher Unrat gefischt. Sorgen bereitet ihm die sengende Sonne des Wochenendes: „Gießen konnten wir nicht. Wie viel verbrannt ist, das zeigt sich erst, wenn alles aufgeräumt ist und wir wieder an die Pflanzen dran kommen.“

In Kürze steht ein Rückschnitt an, dabei wird sich zeigen, wie viele Sträucher durch den Massenansturm gelitten haben. Brauchbar sind nach dem regenfreien Wochenende noch immer die gebundenen Strohballen. Sie können durchaus noch für die Tierhaltung eingesetzt werden. Werden sie feucht, schimmelt das Stroh weg und wird unbrauchbar.

Aufwendig ist auch immer der Abbau des Turnierplatzes: Für den Abtransport des Sands kommt eine externe Firma mit Schaufeln und einem Bagger, der den Schauplatz spektakulärer Ritterturniere und spaßigen Ritten auf dem Kamel wieder restlos beseitigt.

Diese Stelle auf der Marktmeile ist Hauptgrund für die weiterhin andauernde Sperrung der Lenneuferstraße nach dem Mittelaltermarkt. Die meisten Händler brachen bereits am Sonntagabend ihre Zelte ab und gingen ihrer Wege. Nur vereinzelt waren sie gestern noch mit dem Abbau von Ständen beschäftigt.  

von Ina Hornemann

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