Wenn gebaut wird, spricht die Ordnungsbehörde ein Wort mit

Auch Private dürfen sperren

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Schilderwald am Baufhof: Dort ist man auf alles vorbereitet.

Altena - Wenn im Stadtgebiet von Altena gebaut wird, spricht die Ordnungsbehörde aus dem Rathaus ein gewichtiges Wort mit. Denn bauausführende Firmen haben grundsätzlich erst im Rathaus nachzufragen, ehe sie Arbeiten ausführen, die, so sagt es das Gesetz, „sich auf den Straßenverkehr auswirken.“

„Wir erlassen in der Regel dann die notwendigen Anordnungen. Sie beinhalten, wie die Arbeitsstelle zu kennzeichnen, zu sichern und gegebenenfalls der Verkehr umzuleiten ist“, bestätigte auf Anfrage Florian Splitt-Meyer aus dem Ordnungsamt. Normalerweise ist dann häufig der Bauhof mit im Boot. Aber nicht immer. So wie jetzt bei der Montage der stählernen Brückenkonstruktion am Markaner.

Stählerne Brücke

„Die bauausführende Firma hat einen örtlichen Hausmeisterdienst beauftragt, sich um alle sicherheitsrelevanten Dinge zu kümmern“, bestätigte Splitt-Meyer. „Die haben das dann auch intern verrechnet.“ Deshalb aber von einem Outsourcing, also dem Vergeben von Aufträgen am Bauhof vorbei zu reden, sei aber falsch. Natürlich gelte auch für ein beauftragtes privates Unternehmen, dass es sich strikt an die gesetzlichen Richtlinien für solche Fälle zu halten habe.

Es gilt Paragraf 45 StVO

Die regele der Paragraf 45 der Straßenverordnungsordnung. Unternehmen, die häufig für die Stadtwerke tätig seien – unter anderem bei Rohrbrüchen – verfügten aber über eine Art Dauergenehmigung. „Es macht keinen Sinn, dass in einem solchen Fall erst aufwendig Anträge gestellt werden müssten“, so Splitt-Meyer.

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