Auch Paddeln will gelernt sein

ALTENA ▪ Viel zu erleben gab es jetzt rund um das ACV-Bootshaus an der Werdohlerstraße. Dort startete der Kinder Ferienschnupperkurs des Altenaer Canu Vereins. Von Carolin Hüppe

An vier Tagen lernen die 25 Kinder alles rund um das schmale Paddelboot, um am Ende des Kurses eine kleine Kanufahrt zu unternehmen. Denn schon das richtige Einsteigen und Aussteigen aus den Kanus muss geübt werden, sonst kann einiges schief gehen.

Doch bevor die ersten Fahrversuche auf dem Wasser gemacht werden konnten, standen zunächst Trockenübungen auf dem Programm. „Die Kindern lernen zu erst mit dem Boot umzugehen. Sie sollen ein Gefühl für das Kanu bekommen“, erklärte Übungsleiter Niko Koslowski. Dazu gehöre es die Form des Kanus, die Gegebenheiten und den richtigen Umgang mit dem Paddel kennen zu lernen, fügte der zweite Vorsitzende Michael Pütthoff hinzu. Ebenso wichtig waren die Lektionen in Punkto Sicherheit, damit bei ersten Versuchen auf dem Wasser nichts schief gehen konnte. Nach rund einer Stunde Kanufahren auf dem Rasen, durften die Kinder ihre Boote in die Lenne ziehen. Dort galt es gleich das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Denn was an Land zunächst noch leicht erscheinen mag, gestaltet sich im Wasser manchmal viel schwieriger. Marlin Schaefer und Ronja Kirchhoff konnten es allerdings gar nicht erwarten endlich ins Wasser zu kommen. Angst vor den ersten Fahrversuchen im Kanu, oder gar davor zu Kentern, hatten die beiden Mädchen nicht.

Geübt wurde auf der Lenne zunächst die Grundlagen: Geradeaus Paddeln, lenken und Kurven fahren.

Nächsten Samstag findet die große Abschlussfahrt statt. Gut sechs Kilometer werden sie dann lenneabwärts unterwegs sein.

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