Investitionen Freibad

Auch im Freibad wüten die Schweine

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Die großen Investionen im Frei- und Hallenbad sind abgeschlossen. Kleinere stehen noch an.

Altena - Neues Foyer, neue Umkleiden, neue Toiletten – es hat sich einiges getan im Frei- und Hallenbad. Die großen Investitionen seien damit abgeschlossen, erklärte Betriebsleiter Marc Bunse jetzt im Betriebsausschuss. Elke Weber schob dann allerdings nach, dass doch noch einiges getan werden soll.

So müssen die Abluftanlage und die Abdichtung des Kinderbeckens erneuert werden. 

Größere Arbeiten zum Abdichten des Beckens im Hallenbad haben im vergangenen Jahr die Situation zwar verbessert, ganz dicht ist es aber immer noch nicht. „Da müssen wir nachbessern“, sagte Weber und berichtete auch, dass die Umzäunung des Bades optimiert werden muss. 

Auch dort wüten nämlich neuerdings die Wildschweine. Sie gehe davon aus, dass 2018 rund 100000 in das Bad gesteckt werden müssten, sagte Betriebsleiterin bei der Vorstellung des Wirtschaftsplanes für 2018. Das Frei- und Hallenbad ist ein städtischer Eigenbetrieb, der recht hohe Einnahmen hat – an ihn fließt nämlich der städtische Anteil des Stadtwerke-Gewinnes. 

Wegen der ausbleibenden Dividende der Mark-E wird der auch im kommenden Jahr nicht ganz ausreichen, um den Finanzbedarf des Bades zu decken. Bunse geht von einem Fehlbetrag von fast 200000 Euro aus. Wie berichtet, will der Bäderbetrieb sich im kommenden Jahr auch um den Rückbau des vor rund 15 Jahren geschlossenen Linscheidbades kümmern. 

Er sei zuversichtlich, dass diese Fläche sich dann gut vermarkten lasse, sagte Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein in der Sitzung. Für ihn seien die erheblichen Investitionen in das „vernünftige Bad der Grundversorgung“ auch „ein Stücl Sportförderung“.

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