1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Altena

Zauberhaft: Show für junge Flutopfer

Erstellt:

Von: Thomas Keim

Kommentare

Einen Zauberwürfel verschwinden zu lassen war Laras Aufgabe. Sie konnte dazu sogar ihren eigenen Zauberstab einsetzen.
Einen Zauberwürfel verschwinden zu lassen war Laras Aufgabe. Sie konnte dazu sogar ihren eigenen Zauberstab einsetzen. © Keim

Das besondere Wesen der „Altenaer Knuddelelfen“ spielte am Donnerstag im Pfarrsaal von St. Matthäus eine große Rolle. Dass sie im über 30-köpfigen Publikum zunächst niemand kannte, sollte nicht so wichtig sein. Arnd Clever sorgte dafür, dass man sie kennenlernte.

Altena – Der Zauberer aus Lüdenscheid war auf Einladung des Caritasverbandes zu Gast in der Burgstadt, um den Besuchern des Kinder-Cafés an der Werdohler Straße einen fröhlichen Vormittag zu bereiten. Und dazu trugen die Altenaer Knuddelelfen bei. Arnd Clever plauderte über diese Wesen ein wenig aus dem Nähkästchen und gewährte Einblicke: „In Lüdenscheid“, sagte der Lüdenscheider, „regnet es genau so oft wie in Altena. Aber in Altena sind die Menschen viel fröhlicher.“

Und das liege eben an den Elfen. Die sind, wenn sie sich denn zu erkennen geben, klein, rund – und rot. Aber zunächst sind sie eben unsichtbar. Das stellte Arnd Clever unter Beweis, indem er einzelnen Kindern eine der Knuddelelfen zuwarf und sie wieder zurückwerfen lies – mit einem hörbaren „Plopp“ landeten die Elfen in einer Papiertüte.

Kinder Teil des Programms

Dass die Junioren Teil des Programms werden und bei den Zaubertricks mitwirken können ist für Arnd Clever Teil seines Konzepts. Immer wieder rief er Mädchen und Jungen nach vorne, um bei einem Trick mitzuwirken. „Ich möchte“, sagt Arnd Clever, „dass die Kinder die Bühne immer als Held verlassen.“ Ganz zu Beginn stellte Clever seinem Publikum eine einfache Frage: „Habt ihr Lust zu zaubern?“ „Ja“ kam es prompt zurück, aber Clever bemängelte die Akustik des Pfarrsaales: „Ich kann euch kaum hören...“ Erst als das Publikum mit einem ausgedehnten „Jaaaaa!“ viel lauter wurde, gab sich der Zauberer zufrieden und stieg ins Programm ein. Neben den Knuddelelfen sollten allerhand Requisiten zum Einsatz kommen: Es gab magische Kästchen, einen Zauberwürfeln, bunte Tücher und einen Klingelbeutel, der seinem Namen alle Ehre machte – er war schließlich mit einer Fahrradklingel versehen. Dass diese dabei hilft, zwei einzeln hineingeworfene Tücher ineinander zu verknoten, verblüffte nur Sarah, die bei diesem Trick assistierte.

„Man braucht einen lustigen Hut“

„Was braucht man zum Zaubern?“, wollte Arnd Clever schließlich wissen – Liam wusste es. „Einen lustigen Hut und einen schwarzen Mantel.“ Liam wurde der nächste Assistent. Mit seinem Zauberstab konnte er dafür sorgen, dass ein eigenhändig zerrissenes Tuch mit einem „Simsalabim“ wieder aus einem Stück bestand. Schließlich kam auch der Zylinder zu seinem Recht – aus ihm ließ sich neben einer Kette sogar das berühmte Kaninchen zaubern.

Information

Das Kinder-Cafe öffnet jeden 2. und 4. Dienstag von 15 bis 16.30 Uhr im Haus der Caritas an der Werdohler Straße 3.

Auch interessant

Kommentare