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Agentur für Arbeit: Weniger Standorte

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Von: Georg Dickopf

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Die Zweigstelle der Agentur für Arbeit im Haus Köster-Emden wird möglicherweise im nächsten Jahr aufgelöst.
Die Zweigstelle der Agentur für Arbeit im Haus Köster-Emden wird möglicherweise im nächsten Jahr aufgelöst. © Bender

Wer in diesen schwierigen Zeiten seinen Job verliert, der muss sich bei der Agentur für Arbeit melden, um Arbeitslosengeld zu bekommen. Was früher zumeist persönlich erfolgte, erledigen heute immer mehr Betroffene per Telefon oder per App und auf digitalem Weg. Nach der Registrierung kann man alle Daten am heimischen Computer oder Smartphone eingeben.

Altena - Und weil dies heute offenbar immer mehr Menschen tun, laufen in der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Iserlohn Überlegungen, die Zahl der Standorte im Lennetal zu verkleinern.

Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte Stefan Steinkühler, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit, dass im nächsten Jahr möglicherweise die Agentur für Arbeit in Plettenberg an der Grünestraße 12 im Rathaus und in Altena an der Lennestraße 93 aufgelöst werden könnten.

Die Bürgermeister der betroffenen Städte habe man bereits Mitte des Jahres darüber informiert.

Steinkühler dementierte aber, dass eine Schließung der beiden Standorte im Lennetal noch in diesem Jahr geplant sei. „Es wird Veränderungen geben, aber erst wenn die räumlichen Voraussetztungen geschaffen wurden“, so Steinkühler. Dies könnte sich auch noch verzögern, insofern rechne er keinesfalls vor Mitte 2023 mit einer Aufgabe der beiden Anlaufstellen. Angedacht sei eine Zusammenlegung des Beratungsangebotes am Standort Werdohl. Dort residiert die Agentur für Arbeit im Gebäude an der Freiheitsstraße 16. Wenn es dort zu einer Zusammenlegung komme, plane man durch die Nutzung von Synergieeffekten sogar noch den Ausbau des Beratungsangebotes. Personell seien keinerlei Kürzungen vorgesehen. Die angedachte Konzentration habe in erster Linie damit zu tun, dass immer mehr Anträge auf digitalem Weg eingereicht würden.

Wer dennoch persönlich beraten werden möchte, soll dazu laut Steinkühler aber auch in Zukunft die Möglichkeit haben.

Unberührt von den Planungen bei der Agentur für Arbeit bleiben die Jobcenter auf der Lenneschiene. Deren Standorte bleiben auch in Zukunft unverändert.

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