Stadt und Arbeitsagentur sind sich einig geworden

Arbeitsagentur mietet ehemalige Stadtgalerie an

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Im Inneren ist das Gebäude sehr interessant ausgestattet.

Seit der Auflösung des Stadtgalerie-Vereins waren die Räume im Erdgeschoss des Hauses Lennestraße 93 weitgehend verwaist: Jetzt zeichnet sich ab, dass neues Leben in die historische Immobilie gebracht wird:

 Stadt und Arbeitsagentur sind sich über einen Mietvertrag einig geworden. Zum 1. August schon soll die Arbeitsagentur in den schmucken Räumen einziehen. Hintergrund ist, dass die Arbeitsagentur und das Jobcenter – ehemals Arge – bereits seit einiger Zeit auf der Suche nach zusätzlichen Flächen ist.

„Wir brauchen definitiv mehr Raum“, so Agentur-Sprecherin Lena Brühl. Die Enge an der Freiheitstraße, wo man in der ehemaligen Kirchenkunst-Fabrikation Rentrop ein ebenfalls sehr ansehnliches Gebäude nutzt, mache sich zunehmend bemerkbar, so Brühl. Drei feste Mitarbeiter der Arbeitsagentur gibt es dort, außerdem drei oder vier, die anlassbezogen, also rollierend, in der Burgstadt tätig sind. Es geht also letztlich um rund ein halbes Dutzend Mitarbeiter. Bevor diese ihre Tätigkeit aufnehmen können, sollen unter anderem Toilettenräume eingerichtet werden.

Das Jobcenter, unter anderem zuständig für die Betreuung der Hartz-IV-Empfänger , wird am Standort Freiheitstraße bleiben.

Die Stadtgalerie im Haus Köster-Emden wurde im Oktober 1975 eröffnet und hat dann bis 2014 regelmäßig wechselnde Ausstellungen gezeigt. Die Fäden zog am Ende der Stadtgalerie-Verein. Die frühere städtische Kulturbeauftragte Ursula Rinke hatte einmal zusammengerechnet, dass es etwa 275 Ausstellungen „mit Tausenden von Besuchern“ gegeben habe.

Nach dem Aus für dien Stadtgalerie war einige Zeit unklar, was mit der Immobilie geschehen sollte. Sie wurde auch zum Verkauf angeboten, aber Stadt und verschiedene Interessenten wurden sich nicht einig.

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