Mark-E investiert in Altena eine halbe Million Euro

Diesen Netztransformator schickt Mark-E in der Nacht zu Mittwoch per Schwertransport auf die Reise ins Münsterland, wo er verschrottet wird. Der Nachfolger soll schon wenige Stunden später angeliefert werden. Foto: Sauser

ALTENA - Anwohner und Verkehrsteilnehmer im Bereich des Umspannwerks an der Hugo-Borbeck-Straße müssen am Dienstag und Mittwoch mit Beeinträchtigungen rechnen. Der Grund: Mark-E lässt in dem dortigen Umspannwerk einen Netztransformator austauschen.

Die von Mark-E mit den Arbeiten betraute Enervie AssetNetwork GmbH soll damit das Versorgungsnetz auf einen neueren technischen Stand bringen und auch weiterhin eine sichere und zuverlässige Versorgung der Bevölkerung mit Strom gewährleisten. Der Abtransport des alten sowie die Anlieferung des neuen Transformators im Umspannwerk Altena erfolgt morgen und am Mittwoch.

Mark-E investiert rund 500 000 Euro in diese Maßnahmen zur Sicherung und Modernisierung ihres Hochspannungsnetzes. Neben einer verbesserten technischen Ausstattung und höheren Leistungsfähigkeit wird das Unternehmen nach eigenen Angaben gleichzeitig den an diesem Transformator erforderlichen Wartungsaufwand in Zukunft spürbar senken können.

„Der bislang im Umspannwerk Altena in Betrieb befindliche Transformator mit einer elektrischen Leistung von 31,5 Megavoltampere (MVA) hat die Grenze seiner wirtschaftlichen Lebensdauer erreicht“, erklärte Mark-E-Pressesprecher Andreas Köster. Daher werde er nach seiner Demontage voraussichtlich am späten Dienstagabend zur Verschrottung durch ein Entsorgungsunternehmen nach Coesfeld transportiert. Der neue Transformator mit einer Leistung von 40 MVA und einem Gewicht von 61,5 Tonnen werde dann voraussichtlich am frühen Mittwochmorgen in Altena eintreffen und anschließend eingebaut.

Aufgrund der Schwertransporte wird entlang der Fahrroute in Altena im Bereich Kleffstraße, Wixbergstraße und Hugo-Borbeck-Straße in der Zeit von Montag bis Donnerstag ein Parkverbot eingerichtet. Es sei zudem nicht auszuschließen, dass die Transporte teilweise in den Nachtstunden erfolgen, erklärte Andreas Köster. Daher müssten die betroffenen Anwohner punktuell mit kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen beziehungsweise Beeinträchtigungen rechnen. Die Maßnahme sei mit den zuständigen Behörden der Stadt Altena sowie der Polizei abgestimmt, erklärte der Unternehmenssprecher, der die Verkehrsteilnehmer und Anwohner schon jetzt um Verständnis für die im Zuge der Schwertransporte entstehenden Beeinträchtigungen bittet.

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