400 Kilometer neue Stromkabel

Arbeiten in schwindelerregender Höhe

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In Gondeln und auf den Traversen stehend arbeiten die Männer einer Fachfirma hoch über dem Lennetal.

Altena - Das ist Arbeiten in luftiger Höhe – allerdings für jemanden, der schwindelfrei sein sollte. Die Enervie GmbH lässt seit April zusammen mit der Deutschen Bahn umfangreiche Seilzugarbeiten an der „Nord-Süd“-Hochspannungstrasse von Elverlingsen bis Hagen-Garenfeld ausführen.

Konkret werden dabei Leiterseile sowie Isolatoren und Armaturen auf insgesamt 70 Masten und einer Gesamtlänge von mehr als 22 Kilometern erneuert. Der Hagener Energieversorger investiert rund fünf Millionen Euro in diese Maßnahme zur Sicherung und Aufrechterhaltung der Stromversorgung in der Region.

Sicherung

Erstaunlich: Weil natürlich jeweils mehrere Leiterseile auf den Traversen liegen, kommt dabei eine Gesamtlänge von 400 Kilometern Kabel zusammen. Enervie – mit einer 220-Kilovolt-Freileitung – und die Deutsche Bahn – mit einer 110-kV-Fahrstromfreileitung – nutzen den Großteil der 1964 gebauten Hochspannungstrasse gemeinsam. Daher führen beide Unternehmen die Sanierung als Gemeinschaftsprojekt durch.

Umsetzung

Die Planung und Umsetzung liegt in den Händen von Enervie. Die Erneuerung erfolgt im laufenden Betrieb: Hierbei wurde zunächst ab April eine Trassenhälfte von Elverlingsen bis Hagen-Garenfeld erneuert, die zweite Hälfte blieb währenddessen in Betrieb. Im zweiten Abschnitt lässt der Stromversorger jetzt die zweite Trassenhälfte von Garenfeld Richtung Werdohl neu beseilen

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