Arbeit am Projekt Lenneterrasen beginnt

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Eine Baustraße wird geschoben.

ALTENA - Es wird nicht mehr sehr lange dauern, bis am westlichen Ufer der Lenne erste Bauarbeiten vom Entstehen der neuen Lenneterrassen künden. Die Vorarbeiten sind sogar schon angelaufen und sollen in der nächsten Woche abgeschlossen werden.

Im Zuge dieser Vorbereitungen wurden auf dem Gelände des Schrottplatzes Bamberger zunächst einmal Reste einer ehemaligen Graetz-Lagerhalle entfernt, die später der Schrotthändler Hübenthal für die Lagerung von Alt-Textilien genutzt hatte.

Zudem wurde noch ein übrig gebliebenes Bahngleis aufgenommen und einige Bäume (vorwiegend Birken) entfernt, um Platz für eine Schotterpiste zu erhalten. Diese wird in Richtung Süden führen, also zur Fritz-Berg-Brücke hinauf. Etwas unterhalb der Brücke soll dann eine Rampe hinunter zum Lenneufer angelegt werden, berichtete Stadtplaner Roland Balkenhol gestern über die nächsten Schritte. Von dort aus könne man sich dann mit Baugerät den beiden Stellen nähern, an denen die Terrassen angelegt werden: Jeweils eine auf Höhe der Durchgänge von der Fußgängerzone zur Lenne (ehemals Blumen Risse und früheres Haus Jürgens).

Die Stadt hatte das einstige Bahngelände, auf dem heute die Arbeiten stattfinden, Ende 2009 gekauft, um von hier aus weitere Verbesserungen auch im größeren Umfeld des Bahnhofes anstoßen zu können. Beim Bau der Lenneterrassen soll so viel wie möglich vom westlichen Lenneufer aus erledigt werden. In einem allerersten Schritt sollen ab April zunächst Abschnitte der Uferböschung abgebaggert werden, um so genannten „Retentionsraum“ zu schaffen, also Stauraum zur Vorbeugung von Hochwasserschäden.

Die Vorarbeiten sind mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Derzeit läuft die eigentliche Bauausschreibung, bei der Firmen ihre Angebote unterbreiten.

von Thomas Keim

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