Apotheken-Notdienst wird in Altena neu geregelt

ALTENA - Die Apotheken-Kammer Westfalen-Lippe ordnet die Notdienste der Apotheken im Südkreis neu. Für Altena werde sich allerdings nicht viel ändern, hieß es dazu aus den beteiligten Apotheken auf Anfrage.

Kern der Reform, die bereits zum 1. Januar 2011 in kraft tritt, ist eine Zusammenlegung mehrerer Notdienstbezirke zwischen Valbert und Altena. In diesem Großbezirk, dem so genannten „Südkreis“, gibt es ab Januar jeweils zwei bis drei dezentral verteilte Notdienste. Aber es bleibt bei der bisher schon geübten Praxis: Grundsätzlich soll niemand mehr als 20 Kilometer zu einer Notapotheke fahren müssen. Für die Altenaer heißt das ganz konkret: Bei 23 von 26 Notdiensten gibt es eine geöffnete Apotheke in der Nähe. Neu hinzugenommen in die Notdienstversorgung werden die Gertruden Apotheke in Neuenrade und zusätzlich eine Werdohler Apotheke als Alternative sowie eine Apotheke in Schalksmühle.

Anlass für die Umstrukturierung sei weniger der Einsparwille, als vielmehr der Wunsch nach mehr Effizienz bei der Notfallversorgung. Es gebe zwar viele Dienste mit zwei oder drei Dutzend Kunden, doch in Altena komme es auch vor, dass es pro Nacht lediglich fünf Kontakte gäbe. Und warum ist der Apothekennotdienst so nötig? Darauf, so unsere Gesprächspartner, gebe es viele Antworten. Häufig seien kranke Kinder der Anlass und schnelles Handeln nötig.

Der neue Notfallplan mit allen Altenaer Terminen ist zur Zeit in Druck und wird in den nächsten Tagen öffentlich zugänglich sein.

von Johannes Bonnekoh

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