Nach acht Monaten Lockdown

Apollo-Kino startet wieder mit besonderem Film

Yoda persönlich erinnert im Apollo-Service-Kino an die Einhaltung der Abstandsregeln.
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Yoda persönlich erinnert im Apollo-Service-Kino an die Einhaltung der Abstandsregeln.

Nach acht Monaten startet das Programm wieder im Apollo-Service-Kino. Besucher können sich auf einiges freuen: auf ein Weihnachts-Event im Sommer und einen Film, den es woanders noch nicht zu sehen gibt.

Altena – Die Vorräte sind aufgefüllt, die Kinosäle vorbereitet: Nun startet im Apollo-Service Kino wieder der Betrieb. „Acht Monate sind es fast auf den Tag genau, die das Kino geschlossen bleiben musste“, erzählt Inhaberin Nicole Güldner. Am 1. November 2020 war der letzte Film über die Leinwand geflimmert. „Wir freuen uns tierisch, dass es jetzt wieder losgehen kann. Wir leben für dieses Kino, uns hat der Kontakt mit den Gästen wahnsinnig gefehlt“, verleiht die Altenaerin ihren Gefühlen Ausdruck.

Im Programm sind ab Donnerstag (1. Juli) zunächst die Filme: „Godzilla vs. Kong“, „Peter Hase 2“ und „Yakari“. Außerdem zeigt das Apollo-Kino die Vorpremiere von „Generation Beziehungsunfähig“. Dieser Film wird offiziell erst am 29. Juli veröffentlicht, allerdings darf das Altenaer Kino ihn bereits während des Münchener Filmfestivals (1. bis 10. Juli) zeigen.

Besseres Bild und besserer Ton von der Leinwand

Alles sei für einen erfolgreichen Start vorbereitet, betonen Nicole Güldner und Kinomitarbeiter Alexander Hollstein. Getränke, Süßwaren und alles weitere, das zum Service im Kino gehört, haben sie in den vergangenen Tagen aufgefüllt. Die Tonanlage wurde neu eingemessen und auch die Bildqualität habe man durch ein System-Update deutlich verbessern können. Farben und Kontraste würden nun auf den Leinwänden noch deutlich intensiver dargestellt, erzählt Nicole Güldner begeistert.

Im Eingangsbereich steht ein Banner, auf dem Meister Yoda an das Abstandsgebot erinnert. Die Kino-Besucher müssen zunächst weiterhin 1,5 Meter Abstand zueinander einhalten. Daher dürfen die Kinosäle derzeit nicht vollständig belegt werden. 30 Personen dürfen in den großen Saal, in dem normalerweise 72 Zuschauer Platz finden würden. Der kleinere Saal steht statt für 34 nur für 15 Besucher offen. „Im Gebäude herrscht grundsätzlich Maskenpflicht“, betont Nicole Güldner.

Masken auch im Saal zu tragen

Auch auf den Sitzplätzen dürfen Besucher die Masken während der Vorstellung nur abnehmen, um zu essen oder zu trinken. Damit bei einem Infektionsfall die Kontaktpersonen zurückverfolgt werden können, müssen sich die Besucher vor Ort registrieren. Das geht digital über die Luca- oder die Corona-Warn-App. Aber auch analog mit Stift und Papier kann jeder seine Daten hinterlassen, erklärt Güldner. Dafür stehen einzelne Blätter bereit, damit der Datenschutz gewährleistet werden kann.

Als erste größere Aktion, „wenn wir sattelfest mit den neuen Regeln sind“, denken Güldner und Hollstein daran, nach den Sommerferien das Weihnachtsevent nachzuholen. Diese Tradition mit Sektempfang und großer Verlosungsaktion hätten vor allem die Stammgäste schmerzlich vermisst. „Und außerdem wissen wir ja nicht, ob wir zu Weihnachten in diesem Jahr noch geöffnet haben...“, sagt Güldner. Alle Infos und Entwicklungen zu Coorona im MK esen Sie in unserem News-Blog.

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