B 236-Sperrung

Ausnahmeregelung für Winkelsen

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Bis zum Finanzamt gibt es noch den Fußweg – ab Brücke dann eine geschützte Gasse. Die ist auch passierbar – doch nur unter Begleitung und nach Anmeldung. Im Hang oben links der gebrochene Zaun.

ALTENA -  Der Landesbetrieb Straße NRW hat auf die massive Kritik von Anwohnern, Mitarbeitern des Finanzamtes, der Ausbildungsgesellschaft Lenne sowie der Firma Saleen reagiert. Wie Eberhard Zimmerschied als zuständiger Abteilungsleiter bestätigte, möchte die Behörde Betroffene „keineswegs einsperren“ und von der Außenwelt abschneiden.

Ingeborg Becker, langjährige CDU-Politikerin, hatte kräftig über unsere Zeitung ihre Stimme erhoben. „Ihr, wie auch den anderen, wird geholfen“, sagte Zimmerschied. So sollten sich Betroffene, die die Baustelle ab sofort und während der Baumaßnahme zu Fuß sicher passieren möchten, bei den Verantwortlichen melden. Es könne dann schon mal einige Minuten dauern, „aber dann werden sie sicher durch die Baustelle geleitet.“

Overmeyer und Zimmerschied warnten aber eindringlich davor, die Baustelle während der Fällaktionen oder am Wochenende einfach zu betreten. „Das ist lebensgefährlich!“ – Ingeborg Beckers Anregung, auch samstags zu arbeiten, wurde ebenfalls aufgegriffen. „Nur unter Flutlicht können wir nicht tätig werden. Wir benötigen Tageslicht, alles andere ist zu gefährlich.“

Andreas Schober, Leiter der Polizeiwache, machte den Autofahrern ein großes Kompliment. „Die Altenaer haben sich offenbar auf die Sperrung gut eingestellt und waren sehr diszipliniert.“ Es habe „überhaupt keine Probleme“ gegeben. Die Polizei war mit einigen Beamten und Kradfahrern vor Ort. „Wenn es so weiter geht – und wir werden kontrollieren – sind wir sehr zufrieden.“

Klaus-Peter Trappe, Leiter Ordnungsamt: „Am Kohlhagener Weg und am Buchholz hat alles problemlos geklappt. Die Altenaer haben mitgezogen.“ Seine Behörde habe noch das ein oder andere Schild umgestellt. „Jetzt müsste alles funktionieren.“ Er bat noch einmal um Verständnis und dankte im voraus für das Mitziehen. - von Johannes Bonnekoh

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