SPD ist sauer auf den Bürgermeister

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Das war anders geplant: Die Drahtkörbe auf der THW-Baustelle künden von komplizierten Arbeiten am Fundament. ▪

ALTENA ▪ Mit zwei Anträgen für die Ratssitzung am 23. September reagiert die SPD-Fraktion auf die AK-Berichterstattung über das Nahversorgungszentrum Rahmede und die Probleme nach dem Verkauf einer Gewerbefläche am Brachtenbecker Weg.

Vor allem über den „Fall Imra“ ist die SPD-Fraktionsvorsitzende Irmgard Ibrom erkennbar verärgert. Wie berichtet, liegt der Verwaltung seit einem Monat eine Verfügung der Bezirksregierung vor, die der Stadt die Genehmigung von 2500 Quadratmetern Verkaufsfläche in unmittelbarer Nachbarschaft des Netto-Marktes untersagt. Sie erwarte „eine Erklärung dafür, warum die Stadtverwaltung den Mitgliedern des Rates diese Informationen über mehrere Wochen (bewusst?) vorenthalten hat und wer dafür die Verantwortung trägt“, schreibt Ibrom und verlangt außerdem, den Ratsfraktionen diese Verfügung „umgehend“ zugänglich zu machen. In der Ratssitzung soll darüber diskutiert werden, welche Konsequenzen das Schreiben aus Arnsberg für die Stadt und den Investor hat.

Was die Probleme beim Bau der neuen THW-Unterkunft in der Brachtenbeck angeht, so verlangt die SPD Auskunft darüber, auf welcher Grundlage die Verwaltung dem Grundstückskäufer Zusagen über die Beschaffenheit des Baugrunds gemacht hat. Wie berichtet, weicht die Druckfestigkeit von den Angaben im Kaufvertrag ab.

Dadurch entstehen Mehrkosten, weil Fundamente anders als geplant errichtet werden müssen. Die SPD will jetzt wissen, welche finanziellen Konsequenzen auf die Stadt zukommen und wer im Vorfeld des Grundstücksverkaufs die Bodenbeschaffenheit untersucht hat. Sie fragt auch nach, wer in der Stadtverwaltung die Verantwortung für den Vorgang trägt und warum der Rat darüber „nicht durch die Stadtverwaltung, sondern durch die Presse informiert“ wurde. ▪ ben.-

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