Kunstprojekt „333 Katzen für Altena“ Riesenerfolg / Ausstellungseröffnung

Samtpfoten wohin das Auge reicht

„333 Katzen für Altena“: Antek freut sich über den Erfolg der Kunst-Aktion.
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„333 Katzen für Altena“: Antek freut sich über den Erfolg der Kunst-Aktion.

Wer eine Katze hat, braucht das Alleinsein nicht zu fürchten. Antek hat jede Menge Gesellschaft: sage und schreibe 333 Fellnasen. Damit ist sein Kunstprojekt ein Riesenerfolg. Dienstag ist Ausstellungseröffnung.

Altena – Man hört sie von allen Wänden und aus allen Ecken leise schnurren, sieht sie gemalt, aus Pappmaché, als Kuscheltier, als Fotografie und sogar als Uhr. Samtpfoten wohin das Auge reicht, gibt es im Atelier an der Kirchstraße 30. Sie alle heben das Projekt des Altenaer Künstlers „333 Katzen für Altena“, das vom Stipendienprogramm „Auf geht’s!“ der Landesregierung gefördert wird, auf einen Thron der Kreativität. 170 Hobbykünstler aus ganz Deutschland und den Niederlanden haben ihre Werke geschickt oder persönlich vorbei gebracht.

Ausstellungseröffnung am Dienstag

Am Dienstag, 3. August, wird die Ausstellung coronabedingt ohne viel Tam-Tam um 15 Uhr eröffnet und ist dann bis zum 31. August – in der ersten Woche immer von 15 bis 19 Uhr – zu sehen.

Kunstinteressierte und/oder Katzenliebhaber können auch Exponate erwerben – für manche kann ein Gebot abgegeben werden, andere haben einen Festpreis oder gehen wieder zurück zum Eigentümer. Jeder Künstler hat selbst entschieden, was mit seinem Werk passieren kann oder soll.

Katze als Hampelmann

Und: Fünf Bilder möchte der Altenaer Künstler Gunther Lill an die Meistbietenden verkaufen und die Einnahmen vollständig auf das Spendenkonto für den verstorbenen Altenaer Feuerwehrmann spenden.

„Einige Künstler haben auch mehrere Werke abgegeben“, erzählt Christoph Schulz alias Antek, der sich mehrere Tage den Kopf zerbrach, wie er die vielen Katzen unterschiedlicher Größe und Darstellung am besten im Atelier präsentieren kann. Viele Bilder hat er auch selbst gerahmt – zum Beispiel die fantasievollen Kinderbilder, bei denen die Katzen oft einen ganz dicken Bauch haben.

Es sind in der Tat auch spannende und ungewöhnliche Katzen dabei – zum Beispiel sehr aufwendig als eine Art Hampelmann – gestaltet von einer Architektin aus Nachrodt-Wiblingwerde. Reserviert ist bereits die Katzen-Uhr inklusive Maus-Anzeiger, die eine Atelier-Besucherin sofort für sich entdeckte.

Künstler zwischen drei und 86 Jahre alt

Der jüngste Hobbykünstler ist drei Jahre alt, der älteste 86. „Ich glaube, die Leute haben auf so eine Aktion gewartet“, sagt Antek glücklich. Er weiß, dass er nicht allen Beteiligten gleichermaßen gerecht werden kann, da aufgrund der Masse einige Werke auch im Treppenhaus oder in der ersten Etage ausgestellt werden müssen. Aber Interessierte werden sicher alle finden und bestaunen.

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