Angst vor Straftaten in Altena niedrig

Die Altenaer wünschen sich die Polizei öfter zur Fuß.

ALTENA – Bei einer Bürgerbefragung hat die Polizei ermittelt, wie sie in den Augen der Altenaer wahrgenommen wird, welche Sorgen die Altenaer wegen Straftaten haben und wie sie die Effektivität der Ordnungshüter beurteilen.

Die Befragten haben ihre Antworten auf einer Skala von 1 bis 5 gegeben, wobei 1 für „sehr negativ“/„unzufrieden“ oder „unwichtig“ steht und 5 für „sehr positiv“ oder „sehr zufrieden“ bzw. „sehr wichtig“. Pro Stadt oder Gemeinde wurden für die aktuelle Erhebung etwa 100 Bürger nach ihrer Meinung gefragt. Dabei wurde auch darauf geachtet, unterschiedliche Altersgruppen anzusprechen. Die Altenaer haben dabei die Polizei in der Burgstadt selbst etwas besser bewertet als die kreisweite Präsenz der Ordnungshüter. Die Arbeit der Wache an der Marktstraße wurde mit 3,86 bewertet, während es für die Polizei im Kreis eine etwas schlechtere 3,79 gab.

Interessant ist das Ergebnis zur Angst vor Straftaten. Hier zeigte sich, dass die Altenaer kaum Angst haben, Opfer einer Straftat zu werden. Mit 1,91 fällt dieser „Angstwert“ in der Burgstadt außergewöhnlich gering aus. Zum Vergleich: Die Menschen in Nachrodt-Wiblingwerde haben hier mit 2,1 größere Befürchtungen.

Die Altenaer haben am ehesten Angst vor Sachbeschädigungen; mögliche Körperverletzungen spielen eine kleinere Rolle. Wenn man sich in der Stadt irgendwo unsicher fühlt, dann am ehesten am Markaner, in der Lenne- und Kirchstraße und im Park der Burg Holtzbrinck.

Damit einher gehen die Wünsche der Bürger: Sie möchten vor allem, dass die Polizei in der Burgstadt deutlich mehr Präsenz zeigt. Dabei legen die Altenaer insbesondere Wert auf Fußstreifen. Auch eine bessere Beleuchtung steht auf der Wunschliste; wenngleich hier natürlich nicht die Polizei zuständig ist, sondern die Stadt. Die Befragten wünschen sich außerdem, Gewalt an und um Schulen zu bekämpfen. – tk

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