Stapelcenter: Gespräche laufen

Das Stapelcenter ist nahezu leer.
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Das Stapelcenter ist nahezu leer.

Es gibt „immer wieder mal“ Kontakte zu den neuen Eigentümern des Stapelcenters“, sagt Bürgermeister Uwe Kober (CDU). „Auch in diesem Jahr schon mehrfach.“ Das ist ein Fortschritt im Vergleich zu den vergangenen Jahren, als ein Austausch mit den Verantwortlichen zur Zukunft der zentral in der Innenstadt gelegenen Einkaufspassage, die mehr und mehr verwaist, kaum möglich war. Die Eigentümer zeigten keinerlei Interesse.

Altena – Die Kontakte mit den beiden neuen Verantwortlichen der Firma FCR Immobilien in München verliefen in angenehmer Atmosphäre, „aber es ist leider noch nichts Vorzeigbares“, sagt Kober mit Blick auf eine Lösung für die Zukunft.
Es geht allein beim ehemaligen Toom-Markt um eine Grundfläche von rund 3800 Quadratmetern. Zu guten Zeiten waren dort 60 Mitarbeiter tätig. Die Gesamt-Dimension des Problems fällt viele Nummern größer aus: Das Stapelcenter umfasst insgesamt 12 300 Quadratmeter Fläche. Rund 10 000 Quadratmeter sind Gewerbeflächen, über 2300 Quadratmeter entfallen auf 29 Wohnungen. Sie sind alle vermietet.

Verwaltung kann nur vermitteln

Nach dem Auszug von Toom kam es zu einem Eigentümerwechsel: Im Januar 2018 teilte die FCR Immobilien AG, ein auf Einkaufs- und Fachmarktzentren spezialisierter Investor aus München mit, er habe das Stapelcenter gekauft. Vorheriger Eigentümer war die „Sagitarius Consultancy“ in den Niederlanden. Vom neuen Eigentümer, insbesondere von den neuen Objektverantwortlichen, hat der Bürgermeister ein gutes Bild: „Ich weiß, dass sie dran sind.“ Es gebe zudem durchaus Interessenten, die sich auf der Suche nach einem Ansprechpartner für das Stapelcenter an die Stadtverwaltung wendeten. Auf Verwaltungsseite könne man freilich nur unterstützend tätig sein. „Wir sind ja keine Makler.“ Aber man tue natürlich alles, um Kontakte herzustellen. Auch der Stadt ist daran gelegen, dass wieder neues Leben ins Stapelcenter einzieht.

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