Polizei stellt Nachfolger von "Kugel" Hoffmann vor

Neuer Bezirksbeamter in Altena: Andreas Holthaus tritt in große Fußstapfen 

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Wachleiter Alexander Fall hat den neuen Bezirksbeamten Andreas Holthaus (r.) herzlich willkommen geheißen auf der Wache in Altena. Er ist für die Ortschaften rechts der Lenne zuständig. Sein erster Eindruck von Altena ist positiv.

Altena – In welche Fußstapfen er getreten ist, das weiß Andreas Holthaus ganz genau. Jürgen „Kugel“ Hoffmann als Bezirksbeamtem nachzufolgen, wird eine Herausforderung, die der 51-jährige Werdohler gerne annimmt.

Bürgernähe ist in dieser Position das A und O. Die möchte der Polizeihauptkommissar gerne leben in Altena. Er hat schon Marktstreifen mitgemacht und hat „sein Revier“ rechts von der Lenne schon erkundet. Fremd ist ihm Altena überhaupt nicht, denn 14 Jahre lang ist er täglich durch die Burgstadt gefahren, um von seinem Wohnort Werdohl zu seiner Wirkungsstätte in Letmathe zu gelangen. 

Seit 2004 war Andreas Holthaus dort im Wach- und Wechseldienst tätig. „Das war ein guter und abwechslungsreicher Job. Aber ich fand, es war jetzt mal die Zeit für etwas Neues“, erklärt Klaus Holthaus seine Beweggründe für den Wechsel nach Altena. Polizist ist Andreas Holthaus immer gerne gewesen. 

Holthaus kann gut mit Kindern und Jugendlichen

„Es gab keinen Moment, der mir diesen Beruf je vermiest hat. Deshalb unterstütze ich auch meinen Sohn in seiner Berufswahl, der macht gerade die Ausbildung“, erklärt der verheiratete Vater von zwei Söhnen. Als ehemaliger Fußballtrainer - „auch in dieser Phase meines Lebens bin ich schon öfter nach Altena gekommen“ - kann er gut mit Kindern und Jugendlichen. 

Durch die Kindergärten und Schulen wird er Kontakte zu kleinen Bürgern bekommen. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Schulwegsicherung am Morgen, im Verlauf des weiteren Tages gehören Fahrerermittlungen und manchmal auch Haftbefehle zum Alltagsgeschäft. „Es wird nicht langweilig. Grade in Einsatzgebieten in unserem ländlichen Raum weiß man nie, wie der Tag beginnt und wie er aufhört.“ 

Wachleiter Alexander Fall pflichtet ihm da bei. „Bezirksbeamte begleiten oft Biografien. Die bringen den kleinen Kindern bei, wie sie die Straße überqueren und nehmen später auch ihren ersten Verkehrsunfall auf.“ Bürgerkontakte wird Andreas Holthaus natürlich auch bei den Schützenfesten knüpfen und pflegen. Das erste wird er in diesem Sommer in Dahle begleiten. Was ihn in zwei Jahren in Altena erwartet, weiß er aber: „Im Zelt bin ich schon gewesen!“ erklärt er schmunzelnd.

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