Edeka-Markt: André Enste wird Betreiber

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Der Brückenneubau nimmt immer mehr Formen an. Gestern wurde der Beton für das Bauwerk gegossen. Er wird nun mehr als 20 Tage brauchen, bis er richtig durchgehärtet ist.

Altena - André Enste kommt mit den besten Vorsätzen in die Burgstadt: „Wir möchten die Altenaer verwöhnen“, kündigt der Einzelhändler an. Enste ist der Mann, der den Edeka-Markt in der Rahmede übernehmen wird.

Eigentlich sollte der Verkauf dort schon zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft beginnen, doch daraus wird nach einigen Verzögerungen nun nichts (AK berichtete). „Aber im März soll es losgehen“, berichtet der Kaufmann aus Menden. 

Seit 2006 hat er sich im elterlichen Supermarkt-Betrieb in Iserlohn-Sümmern seine Sporen verdient und betreibt seit 2013 selbst ein großes Edeka Center in Menden. „Wir sind hier recht erfolgreich“, sagt Enste, gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann. 

"Attraktivster Markt"

Hinsichtlich seines Altenaer Projektes ist Enste zuversichtlich. „Das wird der attraktivste Markt in einem Radius von 50 Kilometern“, so die Einschätzung des künftigen Betreibers. „Altena darf sich freuen.“ 

Enste unterstreicht in diesem Zusammenhang, dass er als künftiger Betreiber eine Menge bei der inneren und äußeren Gestaltung wird mitreden können. „Ich kann dem Ladenbauer sagen, was ich mir vorstelle.“ Die Verkaufsfläche wird laut Enste bei 1500 Quadratmetern liegen. Man werde in der Rahmede auf den spezifischen Altenaer Bedarf eingehen. 

Breit gefächertes Angebot

So sei bekannt, dass es an der Versorgung mit Drogerieartikeln hapert. Darauf will Enste mit einem Sortiment dieser Kategorie reagieren, das 2000 Artikel umfasst. „Es werden eigens ein paar Meter mehr an Verkaufsregalen eingezogen“, verspricht der künftige Betreiber. 

Ansonsten werde man auf ein breit gefächertes Sortiment achten, zu dem natürlich auch Früchte, Obst und Gemüse gehören, aber auch Getränke. Eine Bäckerei mit angeschlossenem Café soll es außerdem geben. 

"Vorhandene Lücke wird geschlossen"

Hinsichtlich der jüngsten Entwicklung in der Stadt – Stichwort Schließung des Toom-Marktes – wagt der künftige Edeka-Betreiber eine klare Prognose: „Die vorhandene Lücke wird mehr als geschlossen“, verspricht der 39-Jährige. Natürlich gehe es auch um Arbeitsplätze. 

Enste: „Ich gehe davon aus, dass wir 55 Mitarbeiter brauchen werden.“ Zum Vergleich: In seinem mit 2200 Quadratmetern etwas größeren Mark in Menden beschäftigt Enste derzeit 70 Kräfte. 

Auch, wenn nun bis zur Eröffnung noch ein wenig Wasser den Rahmedebach herunter fließen wird: Auf die Ansiedlung seines Projektes freut sich André Enste jedenfalls. „Es geht darum, füreinander da zu sein.“

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