Auf Draht feiert am Samstag Premiere

Pärchen im Wandschrank – allerlei Irrungen und Wirrungen bestimmen das Stück, das „Auf Draht“ am Samstag zum ersten Mal zeigt.

Altena - Die Zielgerade ist erreicht, jetzt beginnt der Endspurt: Am Samstagabend wird das Freie Theater „Auf Draht“ mit der aus der Feder von Ray Cooney stammenden Komödie „Außer Kontrolle“ Premiere im Haus Lennestein feiern.

Das Publikum darf sich auch in diesem Jahr wieder auf ein Stück freuen, in dem es von Wahnwitz und Wahnsinn(igen) nur so wimmelt. „Diese Komödie ist genau unser Ding. Zumal wir schon mehrfach Stücke des Autors aufgeführt haben. Und die wurden jedes Mal ein voller Erfolg“, sagt Kirsten Kreisel, neben Jessica Reinhardt als Regisseurin tätig.

Erzählt wird die Geschichte eines britischen Staatsministers, der ein Techtelmechtel mit einer Sekretärin aus der Opposition plant. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Dafür aber mit dem Publikum. Denn es kann ihn während seiner irrwitzigen Versuche, die tatsächlich noch nicht einmal zustande gekommene Liaison vor aller Welt zu verbergen, vergnügt begleiten.

Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen und läuft sehr gut. Vorverkaufsstellen sind Café Merz, Buchhandlung Katerlöh, Haus Lennestein und das Versicherungsbüro Vogt. Der Eintritt beträgt acht Euro. Die Vorstellungen beginnen um 20 Uhr.

Einlass ist jeweils ab 19 Uhr. Die Premiere findet am 28. Februar statt. Folgeveranstaltungen sind am 4., 6., 7., 13, und 14. März im Haus Lennestein.

Am Sonntagmorgen endete nicht nur der Bühnenaufbau, das Stück wurde auch noch einmal „durchgespielt“. Die vorletzte Probe findet am Mittwoch, die Generalprobe dann am Freitag statt.

Das Publikum wird in eine Hotelsuite entführt, in der sich unfassbare Dinge tun. Eine zentrale Rolle innerhalb des Aufbaues spielt ein Schiebefenster, in dem im Laufe des Stücks mehrere Protagonisten steckenbleiben. Hinter der Bühne sorgt Wolfgang Lengsfeld dafür, dass dabei nichts passiert. Er hat sich dazu einiges einfallen lassen. Mehrere Kameras fangen das Geschehen auf der Bühne ein und übertragen es direkt auf einen Monitor vor ihm. Er weiß also zu jeder Zeit, wer sich wo befindet. Kommt nun das Fenster ins Spiel, bedient er hinter der Bühne eine Vorrichtung, die das Fallen des Fensterrahmens nur bis zu einer vorbestimmten Höhe zulässt. Da die natürlich von Darsteller zu Darsteller schwankt, wird jeweils ein entsprechender Marker aktiviert, der den Fensterrahmen exakt an der richtigen Stelle stoppt.

An der Produktion war das gesamte 20-köpfige Team beteiligt. Neun von ihnen werden auf der Bühne stehen. Die gesamte Bühnenausstattung, die Technik, Beleuchtung und Beschallung ist Teamsache. - hb

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