Endlich wieder Party

800 beim Bungernfest der FWG

Bungenrfest 20121
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Ohne Maske, aber mit mindestens einem „G“ so durfte am Samstag auf dem Bungernplatz gefeiert werden.

Die Partypause nach über eineinhalb Jahren Corona ist beendet. Mit 800 Gästen hat die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft am Samstag groß ihr Bungernfest gefeiert. „Deluxe — die Radioband“ sorgte für gute Stimmung.

Altena - Der Bungernpatz war bestens gefüllt. Für viele Gäste war es die erste Party dieser Größe seit Beginn der Coronazeit. Und der Nachholbedarf am Feiern, Tanzen und Spaß haben war groß. Die letzte FWG-Veranstaltung gab es vor über zwei Jahren. Das letzte Schützen-Event auf dem Bungernplatz ist sogar schon sieben Jahre her. Das lockte alle Altersklassen an — vom Kind bis zum Senior.

Heiße Szenen bei „Sex on fire“

Bei der Deluxe-Band wechselten sich mehrere Sänger ab, die damit eine breite Palette an Hits abliefern konnten. Richtig heiß wurde es bei „Sex On Fire“ von Kings of Leon — meterhoch schossen Feuerfontänen vor der Bühne in die Höhe. Gerne machte das Publikum auch bei den Aufforderungen von Sänger Michael Wurst mit, der mit Schildern zum Beispiel zum Klatschen animierte.

Zufriedene Gesichter gab es bei der FWG: „Wir sind total happy, dass wir trotz Corona feiern können“, sagte Hauptmann Klaus Hesse im Gespräch. Die Auflagen waren hoch. Der Bungernplatz war abgezäunt. Am Eingang kontrollierte ein Sicherheitsdienst. Alle Gäste mussten geimpft, genesen oder getestet sein. Dafür konnte die Maske auf dem Gelände abgesetzt werden.

Los ging es mit einer Happy hour

Der Zeltwirt, die Firma Otto Kühling aus Vechta, hatte bereits am Freitagvormittag mit dem Aufbau begonnen. 20 Mitarbeiter waren am Samstagabend im Einsatz.

Neben normalen Getränken gab es an einem Wagen verschiedene Cocktails. Für Essen war in Form von Pommes, Currywurst und Co. gesorgt. Das Bungernfest war am frühen Samstagabend mit einer Happy Hour gestartet. Getränke gab es zum halben Preis und Musik vom Versetaler Blasorchester.

Wir haben uns verdammt, verdammt schwer getan, ob wir diese Veranstaltung durchführen

Hauptmann Klaus Hesse

„Wir haben uns verdammt, verdammt schwer getan, ob wir diese Veranstaltung durchführen“, sagte Hauptmann Klaus Hesse in einer kleinen Ansprache vor dem Publikum mit Blick auf Corona. Vor drei Wochen habe noch niemand gewusst, ob das Bungernfest so steigen könne. Einen großen Dank richtete Hesse an den Adjutanten Jörg Nielsen, der für die Organisation verantwortlich war.

Hesse: „Lasst Euch impfen“

Fehlte eigentlich nur eins: Die Frage aller Fragen wurde diesmal nicht gestellt. Sonst stimmten die Schützen beim Bungernfest stets darüber ab, ob sie im nächsten Jahr Schützenfest feiern wollen. „Wir können das zum jetzigen Zeitpunkt nicht“, erklärte der Hauptmann. Zu ungewiss seien der weitere Coronaverlauf, mögliche Einschränkungen und damit auch, ob und wie in 2022 Schützenfest gefeiert werden könne. Sein Appell ans Schützenvolk: „Lasst Euch impfen.“

Das Bungernfest wurde gefördert durch das NRW-Sonderprogramm „Neustart miteinander“.

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