Altes Pfarrhaus: Der Umbau ist abgeschlossen

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Freuen sich über die Möglichkeiten im Alten Pfarrhaus: Hanna Klischat, Dr. Dietmar Kehlbreier, Regina Mehring, Anette Wesemann und Bernd Flues.

ALTENA - Hauptschüler haben die Wände gestrichen, heimische Handwerker bauten ein behindertengerechtes Bad ein: Der Umbau des Alten Pfarrhauses zwischen Ellen-Scheuner-Haus und Lutherkirche ist abgeschlossen. Am 15. April ab 17 Uhr soll es seiner neuen Bestimmung übergeben werden.

Als evangelische Senioren-Begegnungsstätte soll das Gebäude zukünftig als „offenes Haus rund ums Älterwerden“ dienen – und zwar für jeden, die Konfession spielt keine Rolle.

Pfarrer Dr. Dietmar Kehlbreier freute sich gestern, dass die ersten Gruppen sich bereits gemeldet haben – darunter auch ein kartenspielendes Damenkränzchen. Getragen werde das Zentrum vom „evangelischen Dreieck für alle Altenaer Senioren“, sagte der Pfarrer und spielte damit darauf an, dass sich Diakonie-Station, Ellen-Scheuner-Haus und Kirchengemeinde hier gleichermaßen engagieren.

Langsam wachsen dürfe das Angebot, es müsse „nicht immer das große Event sein“. Das sagte Regina Mehring von der Diakonie Mark-Ruhr. Ihre Mitarbeiterin Ruth Brockhaus ist dienstags von 10.30 bis 13.30 Uhr und donnerstags von 13.30 bis 14.30 Uhr vor Ort und ist dann Ansprechpartnerin für alle, die das Haus nutzen wollen.

Fest steht bereits, dass das Netzwerk für Demenz vom Lutherhaus ins alte Pfarrhaus umziehen wird. Einer der dort vorhandenen Räume soll mit alten Möbeln und derlei mehr so eingerichtet werden, dass die für Demente so wichtige Biographiearbeit erleichtert wird. Bernd Flues und Anette Wesemann verrieten, dass bald eine zweite Betreuungsgruppe eingerichtet wird .

Von Thomas Bender

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