„Es ist schlecht gelaufen“

Altena: Verregneter Sommer drückt die Freibad-Besucherzahlen

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Fachangestellte für Bäderbetriebe: Patrice-Marie Kühnel.

Altena - Uwe Wagener, Schwimmmeister im Freibad zu Dahle, nimmt kein Blatt vor den Mund. „Der bisherige Bade- und Schwimmbetrieb ist schlecht gelaufen“, gibt der Leiter der Einrichtung eine vorläufige Einschätzung des Sommers 2017 ab.

Sommer? Beim Blick auf die Zahlen erhärtet sich seine Ernüchterung. Beispiel: Im laufenden Monat kamen bis Mittwoch „nur“ 2 193 zahlende Besucher ins Freibad, im Jahr zuvor waren es noch 6 119 gewesen. 

Die Zahlen im Vergleich: Mai 4 500 (2 989), Juni 7 697 (4253) und Juli 4 524 (5468) – die in Klammern gesetzten Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2016. Wer jetzt rechnet und den Taschenrechner bemüht, wird aber erkennen, die Besucherzahlen nähern sich doch in den Jahren 2016 zu 2017 an. 

Schwimmbad-Team setzt auf auslaufenden Monat 

Jetzt setzt das Schwimmbad-Team auf den auslaufenden Monat und vielleicht den September und Oktober. Wann Außen geschlossen wird und dann nur das Innen-Becken geöffnet wird, „machen wir wetterabhängig“, so Wagener. 

Ganz gleich, wie viele Besucher auch Abkühlung in den Fluten suchten, sowohl das Hygiene-Institut Ruhrgebiet (einmal pro Monat) als auch das Badteam selbst prüfen regelmäßig die Wasserqualität. 

Es werden täglich Wasserproben gezogen 

Dafür werden täglich morgens, mittags und abends Wasserproben gezogen und alles dokumentiert. Sorgen um die Wasserqualität muss sich deshalb niemand machen. „Bisher war stets alles in bester Ordnung“. Und sowohl Uwe Wagener als auch Patrice-Marie Kühnel, die dafür zuständig Fachangestellte für Bäderbetriebe: „Das nehmen wir sehr ernst.“ 

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