Schirme statt Sonne – Verregneter Schulstart

Altena: Kinder freuen sich stadtweit auf die Schule

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Der Ergobag ist in diesem Jahr ganz hoch im Kurs bei den Erstklässlern. Die Schulranzen durften mit ins Klassenzimmer, die Schultüten wurden während der ersten Schulstunde in Dahle den Eltern gegeben.

Altena - Für Klassenlehrerin Ines Engelke war es in Dahle auch der erste Schultag seit langer Zeit: Sie empfing ihre 26 i-Männchen nach einem längeren Aufenthalt in Frankreich. Alles war neu, alles war aufregend - doch der Start am Schulstandort war für alle super.

Die Klassen 2c und 3c begrüßten die Lernanfänger mit einem gemeinsamen Lied und das vierte Schuljahr hatte sogar ein Mini-Musical einstudiert. 

Die Geschichte von der Ameise und der Grille brachte es auf den Punkt: Leben ist, wenn jeder beiträgt, was er kann. Die Mamas, Papas, Großeltern, Geschwister und Paten bekamen in der Aula frische Waffeln und Kaffee serviert, während die Erstklässler ihre erste Schulstunde genossen. 

Anschließend gab’s Gelegenheit zum Fotoshooting. Konrektorin Beate Hüls gab aber einen Social Media-Hinweis: „Überlegen Sie bitte gut, was Sie von Ihren Kindern in den öffentlichen Netzwerken posten.“ 

40 Erstklässer an der Grundschule Breitenhagen 

Mit einem lehrreichen Theaterstück, das von der vierten Jahrgangsstufe aufgeführt wurde, wurden die neuen Schüler am Breitenhagen empfangen. Die 40 Jungen und Mädchen verfolgten gespannt die darin dargestellte Sprachentwicklung der Menschen. 

Lucas Christof betreut in den anstehenden Schuljahren die Klasse 1a mit zehn Jungen und zehn Mädchen. Melanie Schrenk ist für die Klasse 1b mit elf Jungen und neun Mädchen zuständig. 

Nachdem die neuen Erstklässler und deren Eltern die Lehrer kennengelernt hatten, fing ihre erste Schulstunde an. Währenddessen erhielten die Eltern von dem Schulleiter Jörg Schlüter wichtige Informationen in der Pausenhalle. 

Nach 45 Minuten Unterricht begann dann die Einschulungsfeier der Lernanfänger, die durch die vierte Jahrgangsstufe mit Musik und einem Theaterstück gestaltet wurde. Danach war der erste Schultag für die Jungen und Mädchen auch schon vorbei. 

Im Mühlendorf musste sich Schulleiter Wolfgang Wilbers schon ärgern, bevor es überhaupt losging: Weil es wie aus Eimern schüttete, fuhr ein nicht unerheblicher Teil der Eltern trotz des eindeutigen Verbots mit ihren Autos bis vor das Schulgebäude.

 „So ein bisschen Regen kann man überleben“, versicherte der Rektor der Grundschule Altena und wies noch einmal daraufhin, dass die Autos der Eltern auf der Jahnstraße nichts zu suchen haben. 

Im Mühlendorf 48 Kinder eingeschult

An deren Standort im Mühlendorf wurden gestern in zwei Klassen 48 Kinder eingeschult. Wie immer fand die Feier in der Turnhalle statt – ob das auf Dauer so bleiben kann, wird sich zeigen. In Lüdenscheid sind seit neuestem einige Turnhallen für so große Veranstaltungen aus Brandschutzgründen tabu. 

Klassenlehrerinnen der beiden Mühlendorfer Eingangsklassen sind Sina Drepper und Miriam Herms. Unterstützt werden sie von Frank Loska, der den Sportunterricht für beide Klassen übernimmt und in einer den Kindern auch das Rechnen beibringt. Unterstützt werden die Lehrer durch Kirsten Wernscheid. 

Gerade in der Eingewöhnungsphase wird die sozialpädagogische Fachkraft im Blick haben, wie die Kinder mit dem Wechsel in die Schule klarkommen. 

Natürlich gab’s eine kleine Feier. Sie wurde maßgeblich von den Viertklässlern gestaltet, die als Paten in engem Kontakt zu den Lernanfängern stehen werden. 

Es gab Tänze und Lieder, der Schulchor sang zum Abschluss den Kinderlieder-Klassiker vom blaukarierten Wicht und davon, dass die Buntgemischten auch Gelbgepunkteten gerne haben können – ein Lied mit Hintergrund, haben doch auch im Mühlendorf viele der neuen Erstklässler einen Migrationshintergrund.

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