Zahl der Sportabzeichen 2016 deutlich gestiegen

Altenas Sportstätten sind gut in Schuss

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Das ist keine Abstimmung, sondern eine Übung: Ein Koordinierungsspiel lockerte die Sitzung des Stadtsportverbandes auf. Mit von der Partie waren auch Klaus Hoffmann, Stefan Kemper, Klaus Peter Trappe und Ralf Springob (von links)

Altena - Um die Sportstätten in Altena steht es weitgehend gut. Das hat die Begehung der Anlagen durch den Stadtsportverband ergeben. „Die kleineren festgestellten Mängel sind bereits behoben worden oder in Bearbeitung”, erklärte Vorsitzender Klaus-Peter Trappe im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 11. Mai,  im Haus Mayweg. „Aber alle Sportlehrer und Übungsleiter müssen ein Auge darauf haben, dass das auch so bleibt.”

Aktuell gebe es manchen Rüpel in den Schulklassen, die die Turnhallen nutzen. „Die haben wenig Respekt vor dem öffentlichen Eigentum in den Sporthallen, was nicht zu akzeptieren ist”, so Trappe. Ansonsten ist viel im grünen Bereich im Altenaer Sportgeschehen, was Sportwart Ralf Springob eindrücklich vortrug: Jede Menge Titel haben Altenas Sportler nach Hause geholt, und zwar auf Kreis-, Südwestfalen-, Bundes- und Weltmeisterebene. Zehn toporganisierte Stadtmeisterschaften in sechs Sportarten wurden 2016 veranstaltet. „Es ist überlegenswert, ob wir für die Teilnahme nicht mal ein Punktesystem einführen sollten. Der Verein, der sich an den meisten offenen Wettbewerben beteiligt, bekommt am Ende einen Pokal”, lautete Springobs Vorschlag. Prädestiniert zur Motivation der Sportler ist in diesem Bereich Tanja Noelle.

Klaus Peter Trappe (links) und Tanja Noelle ehrten die Sportabzeichenjubilare Armin Opitz (2. von rechts) und Gerhard Schneider.

Die Sportabzeichenbeauftragte trommelt unermüdlich für die Disziplinen. 2016 absolvierten sie 340 Altenaer – 45 mehr als noch im Vorjahr. Davon waren 89 Erwachsene und 251 Kinder und Jugendliche. 114 Mal wurde Gold geholt. Stark vorne war die Sekundarschule, die fast jeden Schüler ermutigte, sich am Abzeichen zu versuchen. Die TS Evingsen lockt Jahr für Jahr viele Interessenten mit ihrem Sportabzeichentag und auch der Stadtsportverband wird nach den Herbstferien wieder Zeitnehmer auf den Platz schicken für die Abnahme der Disziplinen. Noch können die Pokale für die teilnehmerstärksten Vereine nicht vergeben werden, da die Statistik noch nicht komplett vorliegt. Aber mit Armin Opitz, Gerhard Schneider und Detlef Rudewig konnte Tanja Noelle drei Sportler auszeichnen, die ihr 25. Abzeichen erhalten haben.

4898 Personen in Sportvereinen

In Altena sind immer noch fast ein Drittel der Bevölkerung in den Sportvereinen gemeldet. Aktuell sind es 4 898, was 272 weniger sind, als noch im Vorjahr. Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche in die Vereine zu holen, werden durch die Aktion 1000 mal 1000 des Landessportbunds gefördert. Vereine können über den Kreissportbund nun auch Anträge zur Finanzierung von Ferienaktionen mit Schulkindern stellen, auch inklusive Projekte, Übungsleiterpauschalen, Geräte, Fahrtkosten und Geschwisterbeiträge sind in den Fördertopf neu aufgenommen worden, berichtete der Schulsportbeauftragte Wolfgang Wilbers.

Günstige Sportpakete

Er wies auch auf die günstigen Sportpakete des Deutschen Tischtennisbundes hin. Interessant für Vereine, die Flüchtlingsarbeit betreiben, ist eine Neuerung des Kreissportbunds, über den Bundesfreiwillige in diesem Bereich angefordert werden können. Auf Unterstützung dürfen Altenaer Sportler seitens der Stadt setzen. Das versicherten am Donnerstag sowohl Stefan Kemper aus der Verwaltung, wie auch Sonja Reckschmidt aus dem Rat.

Kemper: "Schätzen Ihre Arbeit!"

„Wir sind mal lieber zu zweit gekommen!”, merkte Stefan Kemper schmunzelnd an, nachdem sich zur Verbandssitzung 2016 kein Mitglied dieser Gremien eingefunden hatte. „Wir schätzen Ihre Arbeit sehr!”, betonte Kemper und dankte allen Funktionären für ihren Einsatz.

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