Altenas Schulen werden zu Ferien-Baustellen

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Handwerker Mirko Barkic verlegt neuen Boden in der Grundschule am Breitenhagen.

ALTENA - Selbst in der Ferienzeit wird an den Schulen einiges geleistet. Es sind aber nicht Schüler und Lehrer, die sich in diesen Tagen anstrengen müssen, es sind Handwerker. Sie gehen am Breitenhagen ebenso zu Werke wie am Nüggelnstück und an der Bismarckstraße.

Elke Weber vom Fachbereich Planen und Bauen der Stadtverwaltung hat als städtische Gebäudemanagerin die Arbeiten stets im Blick.

Zum Beispiel im Schulgebäude an der Wilhelmstraße. Hier hat die Stadt die Erneuerung der Fußböden in drei Klassenräumen in Auftrag gegeben. Und auch der Betreuungsraum im Untergeschoss wird modernisiert. Die alten, kleinteiligen Kunststoff-Fliesen werden durch Bahnen aus hellem PVC-Material ersetzt. Rund 280 Quadratmeter wollen bearbeitet werden. Dafür muss Mirko Barkic als Angestellter der Firma Thomas & Klein ordentlich schuften. Während in einem Klassenraum der Kleber anzieht, streicht er von Hand die PVC-Bahnen im Betreuungsraum glatt. Zwar steht auch eine große Andrurolle bereit, doch kommt die erst beim allerletzten Arbeitsgang zum Einsatz: „Sonst gibt es Blasen“, weiß Barkic.

Einen komplett neuen Biologie- und Chemieraum bekommen die Schüler der Hauptschule Rahmede. Am Nüggelnstück werden dazu die Elektroleitungen erneuert und die abgehängte Decke ausgetauscht, außerdem sind Reparaturen am Fußboden vorgesehen.

An der Gymnasium an der Bismarckstraße ist es der Physikraum, der mit einer Generalüberholung an der Reihe ist. Hier stehen ebenfalls neue Möbel auf der Liste, außerdem wird ein neuer Fußbodenbelag eingezogen.

Etwas umfangreiche fällt eine weitere Maßnahme aus, die am BGA vorgesehen ist: So wird eine vier Geschosse hohe Glasbauwand herausgebrochen und durch Fensterelemente ersetzt. Dazu wird ein Gerüst ans Gebäude gesetzt. Grund für diese Baumaßnahme sind unter anderem Überlegungen zu einer besseren Wärmedämmung des Gebäudes. „Einige der Glasbausteine sind zudem defekt“, weiß Elke Weber. Die Arbeiten werden Mitte des Monats beginnen.

Umsonst sind die vielen kleinen und großen Erneuerungen nicht zu haben: Am Breitenhagen nimmt die Stadt 15 000 Euro in die Hand, an der Hauptschule und am Burggymnasium jeweils etwa 20 000 Euro. Die Erneuerung der Glasbausteinwand schlägt noch einmal mit rund 40 000 Euro zu Buche. Die Kosten der Möblierung sind in diesen Summen nicht enthalten. Sie werden aus dem Etat des Schulamtes bestritten.

vonThomas Keim

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