Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein: "Wir sind total zufrieden!"

Altenas Mittelalterfest zieht 18.500 Gäste an

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Ritterkämpfe zogen die Massen an.

Altena - "Nichts hat sich totgelaufen" Wir freuen uns über mehr als 18.500 Gäste, die die elfte Auflage unseres Mittelalterfestes besucht haben", sagte Sonntagabend Altenas Verwaltungschef Dr. Andreas Hollstein in einer ersten Manöverkritik.

„Wir sind alle hochzufrieden!“ – Vier Worte aus dem Mund von Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, die an sich für sich selbst sprechen. Mit „bis jetzt gesicherten mehr als 18.500 Besuchern liegen wir etwa um 3000 Gäste höher, als noch vor Jahresfrist“, sagte das Stadtoberhaupt Sonntag nach einem ersten Bilanzgespräch gegen 19 Uhr. Im Kreis von Ordnungsamt, Rettungskräften, Polizei, Märkischer Kreis und Organisatoren dankte der Verwaltungschef im Blauen Saal der Burg Holtzbrinck besonders den „vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die ein Fest dieser Größe nicht möglich wäre.“ Zwar habe es schon Jahre gegeben, wo deutlich über 20.000 Besucher nach Altena gekommen wären, aber an diesem Wochenende habe es große Konkurrenz gegeben.

Die Edlen Herren zeigten mit Schwert und weiteren Mittelalterwaffen, was sie auf dem Feld der Ehre vermögen.

 So liefen zeitgleich in Soest die dort alle zwei Jahre stattfindenden Soester Fehde-Spiele. Die hätten sicherlich den einen oder anderen Mittelalterfan auch aus dem hiesigen Raum angezogen. „Ich stelle heute aber erfreut fest: Die vielfach geübte Vermutung, das läuft sich tot, trifft nicht zu.“ So habe es gestern selbst gegen 16 Uhr noch Schlangen an den Kassen gegeben. Besonders erwähnenswert für den Bürgermeister: Das Ausweiten des Programms in Richtung Zielgruppe junge Familien. Daran werde man auch im kommenden Jahr anknüpfen. „Es geht weiter mit einem Mittelalterfest. Ich denke, wir können dabei erneut auf viele neue Erfahrungen aus diesem Jahr aufbauen.“

Es wurde viel für Kinder getan - das soll auch im kommenden Jahr beim 12. Mittelalterfest so sein.

Es dürfe eben nicht langweilig werden. Hollstein streifte kurz weiter neue Programmpunkte wie den Kostümwettbewerb, an dem rund ein Dutzend Personen teilgenommen hätten. „Der Sieger kommt aus dem Fantasy-Bereich und war extra von weither angereist.“ 

Auch die Markthändler, so sagte er aus eigener Erfahrung und vielen Gesprächen, „sind „durchweg zufrieden. Es ist doch schön zu hören, wenn eine Crêpe-Verkäuferin sagt, ihr sei schon am Samstag der Teig ausgegangen, so eine große Nachfrage habe es gegeben.“ Zur ihm zu Ohren gekommenen Kritik, der Markt habe große Lücken gehabt, sagte er: „Ich glaube, das trifft nicht zu. Wir haben immer um die 100 Marktbeschicker. In diesem Jahr lagen wir sogar noch über dieser Zahl.“ 

Es sei vielleicht beim Aufbau ein wenig mehr Platz gelassen worden, sagte dazu Corinna Turner von der mit der Organisation beauftragten Agentur Pfiffikus. Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper merkte an, dass auch das spezielle Programm auf der Burg gut angekommen sei. „Ich habe den Eindruck, dass zum Beispiel die Walking Acts viele Tausend Mal fotografiert worden sind.“ Wolfgang Noack, Kulturring: „Es war ein tolles Fest“.

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