Neue Schutzanzüge für die Altenaer Feuerwehr

Für ihn gehen sie nicht nur durch´s Feuer, sie tragen ihn auch auf Händen. Alexander Grass (liegend) und sein Team freuen sich über die neuen Schutzanzüge. - Foto: Sauser

ALTENA - „Sicherheit ist wichtig bei den neuen Schutzanzügen, aber noch wichtiger ist das, was drin steckt“, erklärte Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein am Samstag auf der Burg. Er lobte die Altenaer Feuerwehr als „starkes Team mit guten Einzelspielern“.

Und die präsentierten der Öffentlichkeit stolz ihr neues Outfit: Rot ist in und die Altenaer Wehrleute sind die ersten in NRW, die Anzüge in einer neuen Farbe geordert haben. „Wir haben uns für Anzüge der Firma S-Gard entschieden“, erklärte Wehrleiter Alexander Grass und beschreibt die Vorzüge: „In die Jacken ist ein Sicherheitsgurt mit Karabinerhaken eingenäht. Wir haben jetzt immer und überall einen Gurt dabei und können uns jederzeit damit sichern.“ Jürgen Knorr, zuständig für den Vertrieb bei S-Gard ergänzt: „Die Anzüge haben Reflektionsstreifen, die so angeordnet sind, dass man die Umrisse einer Person auch im Dunklen erkennt. Das nennt man Bodylanguage.“ Auf der Rückseite der Jacken mit Goretex-Nässesperre befindet sich ein reflektierendes Schild mit dem Schriftzug Feuerwehr und dem Logo der Burg. „Das ist bewusst so gewählt“, erläutert Grass augenzwinkernd, „wir arbeiten mit der Burg im Rücken!“

Notwendig wurde die Neuanschaffung, da manche der alten Anzüge zehn Jahre oder sogar noch älter sind. Aus Sicherheitsaspekten wird ein Austausch nach dieser Zeit empfohlen, da das Füllmaterial in den Jacken verklumpt und dann nicht mehr den Anforderungen gerecht wird. Von den fast 250 Mitgliedern der Feuerwehr sind zunächst 59 mit den neuen Anzügen ausgerüstet worden, vom Bürgermeister erhielt Alexander Grass die Zusage, in den kommenden Jahren alle Wehrleute neu einzukleiden.  - Silvia Sauser

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