Pinsker Schüler im Rathaus empfangen / Umweltschutz als Leitthema der Begegnung

Umweltschutz made in Altena

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Junge Leute aus Pinsk, Weißrussland, begleitet von vier Lehrerinnen und zwei Busfahrern. Im Ratssaal wurden sie von Vize-Bürgermeisterin Hanna Freissler (4.vl.r.) begrüßt. Am Ort kümmern sich besonders die Eheleute Mosch um die Gäste.

Altena - Man könnte es ganz einfach sagen: Ost und West für „die eine Welt!“ – Denn die 27 jungen Leute aus Pinsk, Weißrussland, die seit Mittwoch vor Ort sind, haben einen Auftrag. 

Der lautet dieses Mal im Rahmen der Städtepartnerschaft: „Umweltschutz und Nachhaltigkeit hüben wie drüben!“ – erfahren und lernen. 

Dazu gab es Mittwoch bereits einen Arbeitsworkshop im Rathaus. Die Klimaschutzbeauftragte der Stadt, Lisa Flender, stellte den jungen Weißrussen spezielle Altenaer Projekte zu diesem Themenkreis vor. 

„So gut, wie diese Gruppe, sprach bisher noch keine Austausch-Delegation Deutsch“, lobte das Ehepaar Mosch. „Deshalb können auch alle dem Vortrag und weiteren Programm gut folgen.“ 

Stiftung West-Östliche Begegnung fördert Aufenthalt

Helga und Hans-Gerd Mosch sind im Vorstand des Städtepartnerschaftsfördervereins Altena-Pinsk, der auch dieses Mal wesentlich die Begegnungsfäden zieht. Gefördert wird der einwöchige Aufenthalt von der Stiftung West-Östliche Begegnung, Berlin. Und von dort wurde auch maßgeblich das Programm vorgegeben. Denn nur „Schauen, Urlaub machen, Freunde treffen“, war und ist nicht Anspruch dieses Austausches. 

Vize-Bürgermeisterin Hanna Freissler hieß die 20 jungen Leute, daneben vier Lehrkräfte, zwei Busfahrer und weitere sieben Reisende, willkommen. Besonders an die Letztgenannten richtete sie ein paar Worte. 

Sie reisten auf persönliche Einladung von Altenaern nach Deutschland, weil die freundschaftlichen Beziehungen zu Pinsk schon seit vielen Jahren bestehen. 

Auch eine junge BGA-Schülerin aus Nachrodt hatte eine Schülerin persönlich eingeladen, weil sie vor Jahresfrist selbst in Weißrussland gewesen war. „Das zeigt, die Partnerschaft lebt über alle Grenzen und Entfernungen hinweg. Und das freut uns“, sagte Hans-Gerd Mosch. 

Gestern besichtigte die Gruppe noch die Fuelbecke-Talsperre und unternahm dabei auch einen Gang durch die Staumauer mit Besuch der Wasseraufbereitungsanlagen der Stadtwerke. Besucht werden jetzt unter anderem noch ein Abfallbeseitigungsunternehmen und ein Müllheizkraftwerk. 

Pinsker bringen sich beim Stadtfest ein 

Die Pinsker selbst bringen sich aktiv beim Stadtfest am Wochenende ein und werden musikalische Beiträge auf einer Bühne zum Besten geben. Auch an einer vom Ehepaar Mosch, dem VCP-Pfadfinder-Stamm und weiteren Vereinen und Verbänden organisierten Umwelt-Rallye durch die Stadt, werden sie am Freitag ganztägig teilnehmen. 

Angelika Mosch dankte gestern noch einmal vielen freundlichen Altenaern für das Quartiergeben der Gruppe. Ohne diese Unterstützung laufe es nicht so rund.

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