Anwohnerin zu Geldstrafe verurteilt

Altena: Anwohnerin zapft dreist den Strom ab

+
Strom nicht bezahlt und abgestellt bekommen? Dafür hatte eine Anwohnerin in Altena eine dreiste Lösung.

Altena - Der Versorger hat den Strom wegen nicht bezahlter Rechnungen mitten im Winter angeschaltet? Dafür hatte eine Bürgerin in Altena eine dreiste Lösung. 

Die von einer solchen Maßnahme betroffene Bürgerin in ihrer Wohnung an der Feldstraße  verlegte zwei Tage nach der Abschaltung kurzerhand ein Direktkabel aus einer im Haus vorhandenen Stromquelle in ihre Wohnung. 

26 Tage ging das gut – dann begann der örtliche Stromversorger nach dem Auffliegen dieser „Entziehung von Energie“ zu rechnen: Frühere Rechnungen ließen vermuten, dass die Frau im fraglichen Zeitraum Strom im Wert von rund 288 Euro verbraucht haben könnte. 

Geldstrafe für Täterin

Die strafrechtliche Seite schlug im Amtsgericht erheblich teurer zu Buche: Weil die mittlerweile aus Altena verzogene Frau auf das persönliche Erscheinen im Gerichtssaal verzichtete, erließ Richter Dirk Reckschmidt einen schriftlichen Strafbefehl in Höhe von 40 Tagessätzen zu je 20 Euro. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare