„In Ruhe diskutieren“

Altenaer Wehrführer: Realisierbarkeit der Pläne noch offen

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Im Normalfall wird die Drehleiter von Hauptamtlichen bedient. Es sind aber auch mehrere ehrenamtliche Feuerwehrleute für diese Aufgabe qualifiziert.

Altena - „Man darf nicht vergessen, dass es sich um ein rein wirtschaftliches Gutachten handelt“. Das ist der Kernsatz des Statements, das Wehrführer Alexander Grass zu den Ausführungen von Nicolai Kumpmann machte.

Ob die Ansichten des Büros Rödl und Partner brandschutzfachlich zu realisieren seien, bleibe abzuwarten. Genau das müsse überprüft werden, wenn der Brandschutzbedarfsplan neu erarbeitet werde, was mehrere Monate dauern könne. 

Abwartende Haltung

Grass informierte am Montagabend die Mitglieder der Feuerwehr über die Entwicklung. Natürlich sei anschließend auch darüber gesprochen worden, „wie Hauptamtliche und Ehrenamtliche jetzt damit umgehen“. 

Im Grunde nehme die Wehr eine abwartende Haltung ein – „wir werden uns anschauen, wie es weitergeht und das in Ruhe diskutieren“. Natürlich werde er – so gewünscht – auch in die Fraktionen gehen und dort die Standpunkte der Wehr darstellen. 

Die Ratssitzung wurde auch von den Mitarbeitern der Feuer- und Rettungswache besucht. Unter den Feuerwehrbeamten machte sich bei einigen Aussagen des Gutachters Unruhe breit. 

Abwanderungen möglich

So bezweifeln sie zum Beispiel, dass Einkommensverluste, die ihnen bei Wegfall des Schichtdienstes entstünden, durch eine Höhergruppierung ausgeglichen werden könnten. 

Kumpmann räumte ein, dass das ein Problem sei und dass es möglich sei, dass es zu Abwanderungen komme. Zurzeit sucht die Stadt übrigens einen Hauptamtlichen – laut Stellenausschreibung für den 24-Stunden-Dienst.

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