Thomas Selter im Dialog mit Botschaftern aus Afrika und Asien

In Berlin zusammen trafen der parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Frank Herrmann (SIHK), Joe Ashipala (Erster Sekretär der Botschaft der Republik Namibia), Thomas Selter, MdB Christel Voßbeck-Kayser, Bundesminister Dr. Gerd Müller, Birgit Schäfer, Hermann Krekeler, Gudrun Hein und Walter Kayser.

Altena - Auf Initiative der heimischen CDU Bundestagsabgeordneten Christel Voßbeck-Kayser fand in der letzten Sitzungswoche des Deutschen Bundestages im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung eine Begegnung zwischen Vertretern afrikanischer und asiatischer Botschaften statt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden aktuelle internationale Projekte zur Nachhaltigkeit, Fair Trade (fairem Handel) und verschiedene Initiativen zu diesem Thema vorgestellt. Unter dem Motto „Wir stricken an der Zukunft“ stellte die Firma Selter aus Dahle einige Produkte aus ihrem Sortiment vor. Selter ist europaweit der einzige Hersteller eines Vollsortiments von hoher Qualität an Strick- und Häkelnadeln aus den verschiedensten Materialien. Firmenchef Thomas Selter zeigte, dass Stricken nicht nur viel bewirken kann, sondern gerade beim Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt. Stammt das Holz für die Nadeln aus nachhaltigem Anbau? Wurde die Wolle fair gehandelt?

Diese und weitere Aspekte rund ums Stricken wurden von ihm in einem interessanten Vortrag erläutert. So erklärte er, wie das Stricken bei der Therapie von Patienten eingesetzt wird, denn es beruhigt und lenkt von Schmerzen ab.

„Die Idee zu dieser Veranstaltung entstand schon vor einiger Zeit, als ich mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Altena zusammentraf. Ihn hat der Gedanke, ein Treffen zwischen „Netzwerkern“ im Bereich Fair Trade zu organisieren, sofort begeistert. Die Einladungen gingen raus – und alle kamen“, sagt Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser (CDU).

Netzwerker Walter Kayser aus Hemer war zusammen mit Gudrun Hein von der Frauenunion Altena/Nachrodt gekommen. Sie häkelt für eine Babystation in Äthiopien Decken, Mützen und Schuhe, um die Kinder vor Kälte zu schützen. Sie bekamen in Berlin die Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen.

„Ich freue mich über die vielen Gespräche und die riesige Resonanz dieser Veranstaltung, die Menschen aus meinem Wahlkreis, aus Asien und Afrika zusammengebracht hat und im Ergebnis dazu führen wird, dass Stricknadeln aus dem Märkischen Kreis über Europa hinaus bekannt werden und es somit einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaften in afrikanischen Ländern geben wird“, so Voßbeck-Kayser abschließend.

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