Jeder kann ein Leben retten!

An der Altenaer Polizeiwache hängt ein Defi

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An der Polizeiwache an der Markstraße 3 freuen sich für den neuen Defi: Markus Pflüger, Marc Bunse, Alexander Fall, Antonius Gusik und Wolfgang Piepenstock (Stapelcenter) v.l.

Altena - Ein Defibrillator, man sagt auch Schockgeber oder im Fachjargon Defi, ist ein medizinisches Gerät. Das in einem Koffer befindliche handliche Teil kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern oder ventrikuläre Tachykardien, Vorhofflimmern und Vorhofflattern beenden und so bis zum Eintreffen eines Notarztes Leben retten

Jetzt hängt ein solches Gerät öffentlich und für jedermann zugänglich neben dem Eingang an der Polizeiwache an der Marktstraße 3. Gesponsert hat es einmal mehr die Stadtwerke Altena. Es war quasi die letzte Amtshandlung des scheidenden Stadtwerke-Chefs Marc Bunse, es in Gegenwart von Wachenleiter Alexander Fall und Büchereichef Antonius Gusik dort zu übergeben.

Büchereichef hatte die Idee

Der Versorger hat im Stadtgebiet bereits Defi-Geräte im Rathaus, den Stadtwerken, im Beratungsbüro Markaner, im Bäderbetrieb Dahle und am Burggymnasium gesponsert. Markus Pflüger, Stadtwerke, schaffte alle Geräte im Wert von je 2 000 Euro an. Weil er im Zivilbereich in leitender Funktion bei der Feuerwehr und in der Rettung arbeitet, hat er sich für einen sogenannten Halbautomaten entschieden. Auch am Standort neben der Wache gilt: Das Gerät kann von jedem – wirklich von jedem Laien – im Notfall bedient werden.

Das Gerät leitet Helfer an

Es kommuniziert mit dem Retter und hilft ihm Schritt für Schritt bei der Wiederbelebung. Polizei- und Büchereipersonal werden in Kürze noch einmal geschult, das Gerät zu bedienen. Es ist so gut wie wartungsfrei, muss nur alle fünf Jahre einmal technisch durchgesehen werden. An der Hauswand der Wache ist es gegen Missbrauch mittels Alarmton geschützt und wird durch eine Kamera überwacht. Die Anschaffungsidee hatte Büchereileiter Antonius Gusik.

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