Altenaer Metallbildner David Ritz: Skulptur sollte auf Aufzug hinweisen

Kreisel als Werbung für Event-Aufzug nutzen

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Fast sieht es so aus, als wenn David Ritz dem Bürgerservice am Markaner aufs Dach steigt. - Foto: Bonnekoh

Altena - Seine erste große öffentliche Arbeit in seiner Heimatstadt Altena war die Ausgestaltung des Apollo-Kinos. Alles, was dort glänzt oder aus Metall beziehungsweise Stahl gearbeitet ist, hat David Ritz vor drei Jahren speziell angefertigt.

Der junge Mann regt nun an, den bisher schmucklosen Markaner-Kreisel als dauerhafte und damit gut sichtbare Werbung für den Event-Aufzug zu nutzen. Ritz kann sich vorstellen, hier das „Altenaer Dreigestirn“ aufzubauen.

„Ich möchte, in Anlehnung an das in Corten-Stahl gefasste Eingangsgebäude des Aufzuges, ritterliche Attribute zu einer Skulptur vereinigen. Neben dem Grundtor im Design des Burgaufzugs-Gebäude sollte der Blick auf ein mittelalterliches Breitschwert fallen. Auf dem Tor könnte dann ein Ritterhelm thronen“, so der 28-Jährige. Alles würde laut Plan etwa 350 Zentimeter hoch sein.

Breitschwert und Helm in Corten-Stahl gefasst.

Für ihn sei dann auch für vorbeifahrende Passanten sofort erkennbar: „Altena hat nicht nur eine schöne Burg, die man von hier sehen kann, sondern auch einen besonderen Zugang, eben den Event-Aufzug zur Feste.“

Der 28-Jährige erwartet damit langfristig, „dass vielleicht Menschen auch einmal spontan anhalten, wenn sie nicht den Burgberg hochkraxeln müssen, sondern bequem mit dem Aufzug fahren könnten.“

Vom Vater, der ein Baugeschäft hatte, bekam der Altenaer die „Handwerks- und Künstlergene“ in die Wiege gelegt. Bereits seit seinem 14 Lebensjahr arbeitet er mit und an Metall und schweißt leidenschaftlich gern. Als der Bruder das väterliche Bauunternehmen übernahm, gründete er selbst eine Metallbaufirma. Seitdem hat sich Ritz auf das Anfertigen von Stahlmöbeln spezialisiert, arbeitet aber auch sonst im Genre seines Berufsfeldes.

20 000 Euro – so die Überschlagsrechnung, würde die Skulptur kosten. Doch David Ritz wäre bereit, mit sich reden zu lassen. „Die Materialkosten und eine angemessene Aufwandsentschädigung – und man könnte sicher die Kosten immens drücken.“ von Johannes Bonnekoh

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