Stimmungsvoll und abwechslungsreich:

Altenaer lieben ihren Weihnachtsmarkt in der Stadt

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Hatten viel Spaß: Die Besucher des Altenaer Weihnachtsmarktes kamen auf ihre Kosten.

Altena -  Schnee blieb aus, dafür fiel reichlich Regen. Nasse Füße bekamen die Besucher des vom Stadtmarketing-Verein organisierten Altenaer Weihnachtsmarkt  rund um die Burg Holtzbrinck dennoch nicht. Die Grünflächen waren mit Rindenmulch  und ausgemusterten Kunstrasen-Stücken aus dem Reinecke-Stadion abgedeckt.

Rotbemützt war am vergangenen Wochenende nicht nur der Nikolaus, der in der Fußgängerzone seine Kreise zog. Auch im Garten der Burg Holtzbrinck hatten sich die Besucher des Weihnachtsmarkts mit zum Teil bunt leuchtenden Kopfbedeckungen ausgestattet. Kaum zu übersehen war die 16 Frauen zählende Gruppe rund um Alessa Siebecke. „Eigentlich hat alles mit meinem Junggesellinenabschied vor drei Jahren angefangen.“ Neben einer Planwagenfahrt stand damals auch ein Besuch des Weihnachtsmarkts in Hagen auf dem Programm. Aufgrund des großen Erfolgs sollte die Sause in jedem Fall wiederholt werden.

Allerdings zogen die Altenaerinnen ihren heimischen Weihnachtsmarkt dem in Hagen vor („Wir kommen aus Altena und machen das jetzt hier“). Auch das Wetter spielte mit und war zumindest am Samstag besser als die Prognose. Um so erfreulicher, dass beim Auftritt der Kinder- und Jugendgruppen der Tanzschule Olaf Diembeck am Nachmittag bereits viele Eltern mit ihren Kindern und weitere Besucher gekommen waren, um den Platz vor der Bühne zu füllen. Dies war im Übrigen auch der Fall, als die Band „Golden Girls Iserlohn“ am Abend aufspielte. Neben dem Hüttenzauber im Garten der Burg Holtzbrinck, der die Gäste vor allem mit allerlei kulinarischen Spezialitäten von Crêpes über Bratwurst und Pommes bis hin zu heißen und kalten Getränken versorgte, waren auch im Inneren Stände aufgebaut. Erstmals nach der Renovierung stand auch das Kaminzimmer im Obergeschoss als Ausstellungsfläche zur Verfügung.

Weihnachtsmarkt in Altena 2019

Erstmals mit dabei waren Hans-Jörg und Elke Berthold. Vor 29 Jahren kamen die gebürtigen Dresdner nach Plettenberg und bieten seitdem traditionelle Holzkunst aus dem Erzgebirge auf Märkten an. „Für einen großen Schwibbogen brauche ich rund zwei Wochen, allerdings lege ich ihn zwischendurch auch mal aus der Hand“, so Hans-Jörg Berthold. Ein echter Hingucker war die rund 35 Jahre alte Nähmaschine vom Typ Pfaff, die sich der gelernte Werkzeugmacher zu einer Dekupiersäge umgebaut hatte. Am gestrigen Sonntag legte das Sternsingermobil auf seiner Tour durch Deutschland einen Zwischenstopp in Altena ein. Im kommenden Jahr wird das Motto des Dreikönigssingens „Frieden im Libanon und weltweit“ sein. Im Sternsingermobil konnten die Besucher anhand der Biografien von Kindern aus dem Libanon erfahren, was mit den gesammelten Spenden der Sternsinger passiert. So werden zum Beispiel die Schulen in den Flüchtlingslagern unterstützt.

Mitglieder des Evingser Frauenchors fühlten sich auf dem Markt wohl.

Wer noch mitmachen will: am Dienstag, 17. Dezember, und am Donnerstag, 2. Januar, findet jeweils ein Treffen im katholischen Vereinshaus an der Hagener Straße in Nachrodt statt. Gelaufen wird in diesem Jahr in den Bezirken Mühlendorf, Stadtmitte, Behördenviertel und Buchholz. „Alle anderen sind herzlich eingeladen, sich am Freitag, 3. Januar, zwischen 14 und 17.30 Uhr den ‘Segen to Go’ im Saal des Luther-Hauses abzuholen“, so Christiane Frebel von der katholischen Gemeinde St. Matthäus. Im Anschluss werden durch die Sternsinger auch noch das Ellen-Scheuner sowie das Fritz-Berg-Haus besucht und mit einem Segen bedacht.

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