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Polizeiwache Altena hat neuen Leiter: Umzug im neuen Jahr

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Von: Jona Wiechowski

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Die Polizei-Parkplätze sind schon markiert am Bahnhofsgebäude. Mehr sieht man von außen allerdings kaum. Vermutlich im ersten Quartal soll die Übergabe erfolgen. Ein genaues Datum gibt es nicht.
Die Polizei-Parkplätze sind schon markiert am Bahnhofsgebäude. Mehr sieht man von außen allerdings kaum. Vermutlich im ersten Quartal soll die Übergabe erfolgen. Ein genaues Datum gibt es nicht. © WIECHOWSKI

Mit Jens Naumann kommt der neue Wachleiter der Altenaer Polizeiwache nach längerer Zeit wieder aus der Burgstadt. Die offizielle Schlüsselübergabe ist jetzt erfolgt. Schon bald steht für den 51-Jährigen und sein Team der lang ersehnte Umzug der Wache an.

Altena – Naumann, verheiratet, zwei erwachsene Kinder, kennt Altena. Hier wurde er geboren – und ist nur weniger Meter von der jetzigen Polizeiwache an der Markstraße aufgewachsen, nämlich im Elternhaus an der Kirchstraße, wie er bei der Vorstellung am Mittwoch erzählte. Polizeibeamter ist er seit 35 Jahren. Er lernte den Polizisten-Beruf beim Bundesgrenzschutz – heute Bundespolizei –, bevor er in den Landesdienst und in den Märkischen Kreis wechselte, wo er unter anderem in Lüdenscheid und Werdohl sowie in Stabsfunktionen in Lüdenscheid und Iserlohn arbeitete. Die vergangenen eineinhalb Jahre leitete der Polizeihauptkommissar die Wache in Halver.

„Altena ist im Gegensatz zu Halver industrieller strukturiert. Sonst sind die Standorte sehr vergleichbar“, lautete seine Einschätzung zum neuen Aufgabengebiet. Der neue Wachleiter wird der Ansprechpartner der Polizei vor Ort in der Burgstadt sein, etwa für den Bürgermeister, aber auch, wenn es beispielsweise ums Sicherheitskonzept für das Schützenfest der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft geht. Auch aus polizeilicher Sicht handelt es sich hierbei um eine ungewöhnliche Veranstaltung mit großen Herausforderungen insbesondere während der Umzüge und des Vogelschießens.

Wie viel Personal Naumann in der Altenaer Wache „unter sich“ hat, gibt die Polizei traditionell nicht öffentlich preis. Nur so viel: Rund um die Uhr sei mindestens ein Wagen präsent; beispielsweise an Silvester werde die Stärke erhöht.

Die Polizei-Parkplätze sind schon markiert am Bahnhofsgebäude. Mehr sieht man von außen allerdings kaum. Vermutlich im ersten Quartal soll die Übergabe erfolgen. Ein genaues Datum gibt es nicht.
Die Polizei-Parkplätze sind schon markiert am Bahnhofsgebäude. Mehr sieht man von außen allerdings kaum. Vermutlich im ersten Quartal soll die Übergabe erfolgen. Ein genaues Datum gibt es nicht. © WIECHOWSKI

Als die Polizei vor gut vier Jahrzehnten in das damals nagelneue Stapelcenter zog, war die Wache topmodern. Das ist heute beim besten Willen nicht mehr der Fall und der Umzug ins die neue Wache im Bahnhofsgebäude sollte eigentlich auch schon längst über die Bühne gegangen sein. Lange soll das jetzt nicht mehr dauern. „Ich denke, dass das relativ zügig gehen wird“, erklärte Thomas Eckern, als Direktionsleiter Gefahrenabwehr/Einsatz (GE) für die uniformierte Polizei zuständig. Er gehe davon aus, dass die Übergabe innerhalb des ersten Quartals 2023 erfolgen könne. Mit der Übergabe ist es allerdings nicht getan: Unter anderem die Polizeitechnik müsse noch eingebaut werden, was relativ aufwendig sei, so Christof Hüls, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde im Märkischen Kreis. Ein konkretes Datum, wann alles fertig ist, konnte keiner nennen – wohl aber, dass es sich dann wieder um eine der modernsten Wachen in ganz Nordrhein-Westfalen handeln würde.

Mit dem Umzug bleibt die Wache in Altena auf jeden Fall erhalten – und die Polizei im Märkischen Kreis setzt weiter auf eine dezentrale Struktur. „Zehn Wachen im Kreis haben sich bewährt“, erklärte Direktionsleiter Eckern. Die Gründe liegen auf der Hand: Die Polizei ist vor Ort präsent und kann schneller beim Bürger sein. Auch Andreas Barnewitz, Vorsitzende des Personalrates der Kreispolizeibehörde MK, machte klar: „Das ist die beste Struktur, die wir haben können.“

Naumanns Vorgänger, Markus Nowak, wechselte vor einigen Wochen zur Polizeiwache nach Meinerzhagen. Im Anschluss wurde die Stelle intern, also innerhalb der Kreispolizeibehörde im Märkischen Kreis, ausgeschrieben. Naumann spart sich durch seine neue Arbeitsstelle Fahrzeit.

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