Altenaer können entspannt aus dem Urlaub den Landtag wählen

Um Sitz und Stimme im Landtag von NRW geht es am Muttertagstag des 13. Mai bei den Wahlen zum Parlament.

ALTENA - Wer im Mai einen längeren Urlaubsaufenthalt im Ausland geplant hat, aber trotzdem bei der Landtagswahl am 13. Mai sein Kreuz auf dem Stimmzettel machen möchte – in Altena ist das kein Problem. „Wir schicken die Wahlunterlagen auch ins Ausland nach“, so Tanja Jäker vom Wahlamt.

Sie ist erstmals im Rathaus für den Ablauf der Wahlen zuständig und folgt damit im Amt Dietmar Flusche. Genau 14 271 Burgstädter erhalten „vermutlich ab Mittwoch kommender Woche“ zunächst ihre so genannten Wahlbenachrichtigungskarten. Dann haben die Bürger mehrere Optionen, an der vorgezogenen Landtagswahl am Muttertagssonntag des 13. Mai teilzunehmen.

1. Sie bringen am Wahltag ihre Karte mit Personalausweis mit in eines der 22 Stimmlokale und stimmen dort ab;

2. Sie gehen vorher ins Rathaus oder den Bürgerservice am Markaner (bitte nicht vor der übernächsten Woche) und beantragen dort Briefwahlunterlagen;

4. Sie werfen die Wahlbenachrichtungskarte in den Rathaus- oder Markaner-Bürgerservice-Briefkasten und fordern so ihre Briefwahlunterlagen an. Das Dokument darf dabei geknickt werden oder

4. Sie nutzen erstmals die Möglichkeit, von zu Hause aus am Computer, also online, die Wahlunterlagen anzufordern.

Wegen der Kürze der Vorbereitungszeit für den Urnengang mussten im Altenaer Rathaus noch keine Überstunden gemacht werden, aber der Druck ist groß. „Wir haben keinen Einfluss auf die Fertigstellung der Wahlbenachrichtigungskarten und der Stimmzettel“, sagt Tanja Jäker. Das läuft zentral über den Kreis. Hinzu kommt, dass erst am Samstag der Landeswahlausschuss tagt und endgültig die Wahlliste feststellt. Bis jetzt bewerben sich im hiesigen Wahlkreis Nummer 121 sechs Direktkandidaten um ein Mandat in Düsseldorf: Thorsten Schick (CDU), Michael Scheffler (SPD), Detlef Köpke (FDP), Kai Olbrich (Bündnis 90/Die Grünen), Manuel Huff (Die Linke) und Hugo Trawny (Piratenpartei) . Hinzu kommen noch 20 Parteien und Wählerlisten, die nur mit einer Landesliste antreten. Deshalb erhält Altena „vermutlich direkt am kommenden Dienstag zunächst vorab eine geringe Anzahl Stimmzettel, die wir dann an Briefwähler ausgeben könnten“.

Telefonisch können Wahlunterlagen übrigens nicht angefordert werden. Und wer als Bevollmächtigter für einen anderen Wähler auftritt, muss dessen Benachrichtigungskarte und dessen Personalausweis „zwingend vorlegen. Sonst geht gar nichts.“

Wahlhelfer werden noch vereinzelt gesucht. Dafür genügt eine kurze Vorsprache im Rathaus in Zimmer 13 oder 14.

von Johannes Bonnekoh

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