Altenaer Firmen präsentieren sich auf wire

Von Thomas Bender - ALTENA - Große Erwartungen knüpft die Drahtbranche an die wire 2010, die Montag in Düsseldorf begonnen hat. Sie soll Aufschluss darüber bringen, ob die in den letzten Wochen zu beobachtende, leichte Marktbelebung anhalten wird. „Natürlich ist es am ersten Messetag noch viel zu früh, dazu etwas zu sagen“, sagte Peter Wilm Schmidt (Firma Lüling) Montag und war sich in dieser Einschätzung mit den Vertretern fast aller anderen Unternehmen einig.

Das gilt um so mehr, als dass die wire als reine Fachmesse traditionell eher verhalten startet. Es werden viele ausländische Besucher erwartet, die Montag erst anreisten und erst ab Dienstag in den Messehallen unterwegs sein werden. Dementsprechend wenig Betrieb war am ersten Messetag – am Brüninghaus-Stand zum Beispiel, etwas abgelegen in Halle 12 zu finden, blieb die Crew um Firmenchef Jochen Brüninghaus oft unter sich. Vertane Zeit ist der Messe-Montag aber trotzdem nicht: Die Vertreter der Altenaer Betriebe nutzten die Zeit dazu, sich selbst ein Bild zu machen – einerseits von den Mitbewerbern, andererseits aber auch von den Neuigkeiten bei den vielen Anbietern von Drahtzügen und anderen Maschinen für die Drahtherstellung. Bei einem der führenden Maschinenbauer aus dem heimischen Raum, der Firma Koch aus Ihmert, stolperten die Altenaer über einen alten Bekannten: Friedrich „Fritte“ Fäsing hat den Auftrag, während der Messe am Koch-Stand ein großes Wandbild zum Thema Draht zu malen – „ich muss ungewohnt langsam arbeiten“, seufzte er, nachdem er sich um 11 Uhr morgens ausrechnen konnte, dass die Fläche beim bis dahin vorgelegten Tempo spätestens Dienstag Mittag gefüllt wäre.

Natürlich haben sich auch Altenas Firmen, allen voran die größeren Drahtziehereien, Attraktionen für ihre Stände einfallen lassen. Lüling sieht sich „fit for future“ und lädt die Kunden ein, an dort aufgestellten Geräten ihren eigenen Fitnesscheck zu machen – es wurde sogar eine Physiotherapeutin verpflichtet, die die Ergebnisse auswertet und erklärt. Mehr was fürs Auge ist Finkernagels Draht-Mädchen, an dem gestern nicht nur Männeraugen hängen blieben.

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