Sitzung am Montag um 17 Uhr

Altenaer Feuerwehr: Kosten sollen sinken - Ratsvorlage ist jetzt öffentlich

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Die Kosten der Feuerwehr Altena sollen sinken.

Altena - Wenn am Montag der Rat tagt, dann geht es in erster Linie um die Feuerwehr. Die Kommunalpolitiker hören einen Vortrag der Gemeindeprüfungsanstalt, die darstellen wird, welche Organisationsformen zukünftig beim Brandschutz in der Burgstadt möglich sind. Klar ist nämlich schon jetzt: So wie bisher geht’s nicht weiter.

Altena ist bekanntlich Stärkungspaktkommune und hat als solche ein Haushaltssicherungskonzept. In dem taucht das Wort Feuerwehr zwar nicht auf, trotzdem soll auch dort gespart werden. Das beschloss der Rat im Grundsatz bereits 2015. 

Ein klarer Auftrag

Seitdem diskutieren Verwaltung, Wehrführung und Personalrat mit der Gemeindeprüfungsanstalt, relativ schnell kam mit dem Unternehmen Rödl und Partner ein Beratungsunternehmen, das einen klaren Auftrag hatte: 

Der Brandschutz in Altena soll „hinsichtlich seiner Organisationsform und seiner Ablaufprozesse untersucht werden, um die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen, Einsparpotentiale zu ermitteln und gleichzeitig den zukünftigen Brandschutz sicherzustellen“. 

Hier geht es zur Beratungsvorlage für den Rat

Die Berater haben dazu mehrere Modelle entwickelt, die nach Darstellung der Verwaltung eines gemeinsam haben: Die bisherige, durchgängig mit hauptamtlichen Kräften besetzte Tages- und Nachtwache wird „ersetzt“, um den Personalbedarf zu verringern. 

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Am Montag soll nach dem Willen der Verwaltung noch keine Entscheidung fallen. Die Gemeindeprüfungsanstalt werde „die wesentlichen Inhalte und Aussagen der Beratung zur Organisation der Feuerwehr der Stadt Altena vortragen“, heißt es in der jetzt im Internet veröffentlichten Sitzungsvorlage

Anschließend sollen die Fraktionen sich beraten. Im September könne dann eine Entscheidung darüber getroffen werden, welches Wachenmodell gewählt wird. 

Lösung der Standortsituation gesucht

Auf dieser Grundlage müsste dann der Brandschutzbedarfsplan fortgeschrieben werden. Dabei werde dann auch nach einer Lösung der Standortsituation gesucht, heißt es weiter. Wie berichtet, gibt es in verschiedenen Gerätehäusern und in der Wache Probleme. 

Ein solcher Brandschutzbedarfsplan muss nicht nur vom Rat verabschiedet, sondern auch von der Bezirksregierung genehmigt werden. Sie achtet dabei unter anderem auf akzeptable Einsatzzeiten. 

Wenn die garantiert seien und der Brandschutzbedarfsplan auch sonst genehmigungsfähig sei, dann werde sie einer Umstrukturierung der Wehr nicht im Wege stehen, teilte die Bezirksregierung bereits mit.

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