Altenaer feiern wilde Partys zu Weiberfastnacht

Altena - Eine kuriose Mischung aus Helene Fischer und Conchita Wurst brachte die Frauen-Meute in der Burg Holtzbrinck endgültig außer Rand und Band – nachdem die mehr als hundert Hexen, Polizistinnen und Cowgirls drei Stunden bei bester Laune durchgetanzt hatten. Auch in anderen Cafés und Kneipen war ordentlich was los.

Von Kristina Köller

Pünktlich um 19.11 Uhr startete die bewährte Weiberfastnachtparty des DRK-Ortsvereins Altena-Nachrodt in der Burg Holtzbrinck. Das ließen sich die wild verkleideten jecken Weiber nicht zweimal sagen. Bei Cocktails, Sekt und Schnaps lässt es sich in bunt geschmückter Kulisse eben immer wieder vorzüglich feiern.

Da ließ auch die „Polonäse Blankenese“ von Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals nicht lange auf sich warten. Die Frauen marschierten los und waren durchaus textsicher: „Wir ziehen los mit ganz großen Schritten, und Erwin fasst der Heidi von hinten an die Schulter.“ Dass Erwin und allen anderen Männern kein Einlass gewährt worden war, störte niemanden – wie immer war die Burg Holtzbrinck an Weiberfastnacht nur den Frauen vorbehalten.

Ein paar männliche Vertreter waren unterdessen in den anderen Kneipen und Cafés der Stadt unterwegs. Im Café zur Burg ließen sie sich gemeinsam mit einigen Piratinnen und „sexy Polizistinnen“ nicht nur einen Caipirinha schmecken.

Cocktails in allen Farben und Variationen gab es auch im Lennekai. Tlako Mokgadi lieferte dazu die passende Musik zum Feiern. Ein bisschen Platz zum Schunkeln und Disco-Fox-Tanzen fand sich im gut gefüllten Lennekai allemal.

Jecke Weiber und gute Stimmung

Im Café Talstation ruderten als Krankenpfleger verkleidete Gäste voller Elan zu Achim Reichels „Aloha Heja he“ und feierten lautstark. Im Café Ko am Markaner, in der benachbarten Templer Tränke und in der Gaststätte „Bei Elena“, ging es beim ein oder anderen Getränk eher gemütlich zu.

Und schließlich – zurück in der Burg Holtzbrinck – feierten die Frauen ein anständiges Weiberfastnachtsfinale mit dem Show-Act „Heiße Schläuche“. Die Feuerwehrtruppe gab, wie üblich in wechselnder Kostümierung und meistens doch halb -nackt, verschiedenste Gassenhauer zum Besten.

Ein besonders komisches Bild bot schließlich einer der heißen Schläuche – dank der Kombination dunkler Bart und blonde Prachtmähne. Conchita Wurst, Gewinnerin des Eurovision Song Contests 2014 aus Österreich, wurde der heiße Schlauch mit langer Abendrobe und Bart gerecht, Helene Fischer durch blonde Haare und den Ohrwurm „Atemlos“. Den performte er playback.

Den Artikel in voller Länge lesen Sie im Altenaer Kreisblatt von Samstag, 14. Februar.

Rubriklistenbild: © Köller

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