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Altenaer fahren zur Preisverleihung nach Berlin

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Knapp 30 Altenaer, die ehrenamtlich in Sprachkursen, der Politik, im Stellwerk und als Mitarbeiter der Stadt am Thema gearbeitet haben, machten sich am Dienstag mit Bürgermeister Dr. Hollstein auf den Weg zur Preisverleihung nach Berlin.

Altena - Mit Ehrenamtlern unter anderem des Stellwerks, des DRK und der Feuerwehr sowie Politikern und Mitarbeitern der Verwaltung machte sich Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein am Dienstag auf den Weg nach Berlin.Die Gruppe nimmt Mittwoch Mittag den Nationalen Integrationspreis entgegen.

Auch Uwe Scholz und Oliver Held, die Fraktionsvorsitzenden von CDU und Grünen, und die beiden stellvetretenden Bürgermeisterinnen Hanna Freissler und Dr. Rita Rüth begleiten die Gruppe. 

Für die Auszeichnung gab es bereits im Vorfeld Lob von vielen Seiten. Noch am Samstag meldete sich Armin Laschet, Landesvorsitzender NRW-CDU und designierter Ministerpräsident bei Dr. Hollstein persönlich: „Er wollte uns für den tollen Preis gratulieren – das ist wirklich eine große Sache“, sagte der Bürgermeister. 

Engagement und Herzblut

Bereits im April 2016 hatte Laschet ihm zusammen mit Dr. Navid Kermani einen Besuch im Rathaus abgestattet. Die beiden Gäste hatten damals vor allem das Engagement und Herzblut des Verwaltungschefs und der vielen Altenaer Bürger gelobt. 

Neben dem Landesvorsitzenden wurden auch zahlreiche andere Politiker und Bürger aufmerksam: „Unter anderem gratulierten Professor Gramke, der ehemalige Altenaer Stadtdirektor, und Stefan von und zu Liechtenstein“, sagte Dr. Hollstein – der Sprachunterricht für die Flüchtlinge erfolgt zum Teil nach dem sogenannten Liechtensteiner Modell. 

Ehemalige Altenaerin meldet sich aus Australien

Auch „Ruhrbischof“ Dr. Franz-Josef Overbeck lobte die Stadt und ihre Bürger: „Ich freue mich, dass die Anstrengungen für eine rasche und nachhaltige Integration der Zuwanderer in die Altenaer Stadtgesellschaft auf diese Weise gewürdigt werden, für die gerade auch die christlichen Gemeinden vor Ort einen großen Beitrag leisten“, heißt es in einer Mitteilung des Bistums. 

Besonders erstaunt hatte Bürgermeister Dr. Hollstein aber die Nachricht einer ehemaligen Altenaerin: „Die Dame lebt mittlerweile in Australien und hat dort von der Übergabe des Preises gehört.“ Das habe sie so gefreut, dass sie direkt eine Gratulation an ihre alte Heimatstadt sendete. 

Preisverleihung im Livestream

Der Preis wird am Mittwoch ab 11 Uhr im Kanzleramt in Berlin von Bundeskanzlerin Angela Merkel vergeben. In diesem Rahmen ist außerdem eine Podiumsdiskussion mit den Mitgliedern der Jury geplant, die sich wegen des Leitbildes „Vom Flüchtling zum Altenaer Bürger“ für die Stadt als Preisträger entschieden hat. 

Die Preisverleihung kann ab 11 Uhr im Livestream verfolgt werden. Außerdem wird die Verleihung ab 11 Uhr im Ratssaal gezeigt – jeder kann dorthin kommen.

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