Altenaer CDU-Basis stimmt mit ab

Yvonne Slejfir, stellvertretende CDU-Stadtverbandsvorsitznede aus Altena

ALTENA ▪ Wie Yvonne Slejfir, stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende der CDU, wird es vielen Anhängern der Union am Ort gehen: Aktuell weiß sie noch nicht, ob sie für Umweltminister Norbert Röttgen oder den ehemaligen NRW-Integrationsminister Armin Laschet ihr Kreuzchen auf dem CDU-Mitgliederwahlzettel zum neuen Landeschef macht. Von Johannes Bonnekoh

„Armin Laschet hat mal eine Sitzung des Jugendhilfeausschusses in Altena besucht und einen guten Eindruck auf mich gemacht. Andererseits muss ich sagen, ich mag auch den Röttgen“, gibt die CDU-Politikern, eine von zwei Stellvertretern an der Stadtverbandsspitze, einen Blick in ihr Seelenleben preis.

An sich wollte sich die CDU gestern Abend zu einer Vorstandssitzung treffen, um die Modalitäten der Mitgliederbefragung und den Umgang mit den Briefwahlunterlagen zu besprechen. Denn das Prozedere muss bis zum 31. Oktober gelaufen sein, spätestens an diesem Tag erwartet die Landesgeschäftsstelle die Wahlvoten ihrer Mitglieder zurück. Am 6. November soll der neue NRW-Landeschef auf dem Parteitag der CDU in Essen bereits seine erste große Rede halten. „Da ist uns aber der Wettbewerb für den Burgaufzug dazwischen gekommen“, sagt Yvonne Slejfir.

Ausdrücklich begrüßt die junge Frau, „dass wir als CDU zwei Kandidaten haben, die ganz sicher einen guten Job machen werden.“ Sie selbst werde jetzt noch einmal intensiv nachdenken und sich dann entscheiden. Dass sich zwei Hochkaräter um das Amt als Landeschef bewerben würden, tue der Partei gut und werde sicherlich auch der Arbeit vor Ort neuen Schwung geben.

„Als Stadtverbandsvorsitzende werde ich selbst keine Wahlempfehlung geben“, sagte am Nachmittag Christel Voßbeck-Kayser. Sie wies aber darauf hin, dass der Kreisverband einen besonderen Service für alle Mitglieder anbietet. Am letzten Tag der Mitgliederbefragung, dem 31. Oktober, sollen Urnen in Lüdenscheid und Iserlohn in den CDU-Geschäftsstellen für die aufgestellt werden, die so ihre Stimme abgeben möchten. Auch Voßbeck-Kayser wartet mit Spannung auf das Ergebnis. „Beide sind gut“.

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